Relumbra de Mar – Hoffnungslos ?

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Eva hatte nicht viel zu tun an diesem Abend und blätterte in einer Zeitschrift und trank ihren Tee ((ja, TEE *g*)) während Sebastiano herein kam. Sie wollte ihm die kalte Schulter zeigen, doch er hielt es für unnötig sie zu ignorieren, sondern begrabschte sie schon wieder einfach so. Sie wollte mit ihm reden, also bat sie ihn darum und er, natürlich noch ein paar abfällige Bemerkungen auf Lager, verzog sich auf die Terasse.

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Dort setzte sie sich zu ihm und begann recht eingeschüchtert ihm zu sagen, das das alles so nicht geht und er sie nicht wie Dreck behandeln dürfe. Plötzlich tauchte Chaya auf und Eva sankt in ihrem Stuhl zusammen. Natürlich sah man an Chayas Blick, das sie Teile des Gesprächs verfolgt hatte und sie erzählte Eva etwas über eine Party, weswegen Eva doch bald mal vorbei kommen sollte. Eva war allerdings mies im Lügen und so sah man ihr auch die Verwunderung deutlich an. Sebastiano hingegen interessierte das gar nicht, denn seine Augen klebten an Chayas Ausschnitt, was diese durchaus bemerkte. Nachdem sie gegangen war, versuchte Eva erneut ihm klar zu machen, das er ihn weh getan hatte und das sie so nicht behandelt werden wollte. Er hingegen provozierte sie weiter und sie stand auf und schüttete ihren Wein in sein Gesicht.

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Sebastiano fluchte nicht, sondern erklärte nur, da sie ihren Spass gehabt hatte, hätte er auch ein Recht darauf. So packte er sie und benutzte sie mitten auf der Terasse, gebeut über den Tisch. Dummerweise gefie es ihr sogar, was dazu führte, das Sebastiano danach ihr einen 100 €-Schein zu schob. Sie hätte kotzen können. Gerade wollte sie sich noch aufregen darüber und ihm klar machen, das endlich aufhören sollte Spielchen mit ihr zu spielen, da stand er einfach auf und ging. Sie nahm das Geld, verbrannte es an der Tischkerze und rief ihm nach das sie keine Hure wäre. Er schien sich köstlich darüber zu amüsieren, sie zu erniedrigen und so ging sie wutentbrannt nach Hause.

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Dort hatte sie sich aufs Bett gelegt und viel nachgedacht als sie Sebastiano in der Küche telefonieren hörte. Sie schlich sich hinunter und lauschte dem Gespräch, in dem es darum ging José verprügeln zu lassen und irgendwas mit seiner Schwester, was sie leider nicht ganz mit bekam. Sie ging dann dreist hinunter als er auflegte und hoffte, vielleicht doch irgendwo den Sebastiano zu erkennen, den sie als Freund und Mann sehr  schätzte.

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Er setzte sich ins Wohnzimmer und sie setzte sich dazu. Mühsam versuchte sie irgendwie ihm klar zu machen, das nicht alle Frauen Schlampen waren und sie schon gar nicht, aber er nannte sie nur eine Trophäenjägerin und wirkte irgendwie verbittert. Für einen Moment dachte sie, sie hätte einen Funken seiner guten Seite gesehen, doch das war wohl nur ein Schatten, denn mit seinen Worten verletzte er sie so sehr, das sie nach oben ging.

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Weinend stand sie im Bad, Tränen liefen über ihr Gesicht. Eva hatte keine Ahnung, warum sie sich so sehr verletzen liess, aber wenn es noch lange so weiter gehen würde, dann würde sie gehen müssen. Ob er sie liess oder ihr Leben zur Hölle werden würde wäre ihr dann egal. Aber vorher wollte sie noch José warnen, schliesslich würde er weil sie von ihrem Gespräch erzählt hatte ein paar üble Schläge kassieren. Eva machte sich diese Nacht die größten Vorwürfe, denn hätte sie sich nicht von ihren Gefühlen leiten lassen, wäre es je so weit gekommen?

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