Relumbra de Mar – despertar a un demonio

Snapshot_015Eigentlich wollte Eva ihn verführen, aber stattdessen weckte sie etwas in ihm, das sie niemals erwartet hatte.

Sie hatte es sich an diesem schönen Tag mit einem Buch am Strand bequem gemacht, nachdem im Hotel Ruhe herrschte und wartet auf Sebastiano. Sie hatte eine Nachricht hinterlassen, wo sie zu finden war und wusste, er würde nach ihr sehen. Denn so war er nun mal. Ein liebevoller, besorgter Chef mit einer sehr freundschaftlichen Seite, die sie wirklich gern für sich ausnutzte. Warum auch nicht, denn beide waren doch recht bald recht gute Freunde geworden und hatten auch das ein oder andere Mal wild oder minder wild rum geknutscht. Nunja, das hatte sie mit Alex auch und die süße Arzthelferin lag ihr auch am Herzen. Doch heute ging es ihr um ihren Chef, dem sie etwas näher kommen wollte.

Als Sebastiano am Strand des Hotels auftauchte freute sie sich diebisch, weil sie wusste, das er leicht zu lenken war und schnell saßen sie nebeneinander auf der großen Liege und sie ließ sich von ihren Bedürfnissen leiten. Ein paar mal versuchte er sie zu bremsen, aber die Küsse und Streicheleinheiten schienen ihm dann doch sehr gut zu gefallen und so brach er den Versuch sie zu bremsen ab. Sie wurde forscher und sein Tonfall rauer, was ihr anfangs gut gefiel. Doch bald übernahm er das Kommando und sie wurde zu seinem Werkzeug, was ihr garnicht passte.

Zwischen diesem unguten Gefühl als sie die Kontrolle verlor und er sich einfach nahm was er wollte und der inneren Rebellion ihres Körpers, der dennoch auf ihn und sein Tun positiv reagierte, kämpfte sie mit sich selbst, denn sie verstand nicht wie dieser sympatische Mensch sich so verändern konnte.

Danach schob er sie von sich weg wie ein billiges Flittchen, ein Stück verdorbenes Fleisch und als sie etwas nettes sagen wollte, kam nur die grausame Wahrheit ans Licht. Er drohte Ihr mit Kündigung und schlimmerem, würde sie nicht tun, was er von ihr verlangt. Der Gedanke schoss Eva durch den Körper wie ein brennender Pfeil und widerwillig liess sie sich darauf ein, denn er konnte dafür sorgen, das sie in ganz Spanien keine Arbeit mehr fand, wenn sie sich ihm widersetzte.

Bald rappelte sie sich auf und er scheuchte sie regelrecht davon, weil er ihr überdrüssig wurde. Dauernd sprach er von vergeudeten 5 Jahren, aber Eva wollte nur noch weg von ihm. Sie ging schnell in das Haus was ihm gehörte, nahm ein Bad in seiner Wanne und schloss sich dann in ihrem Zimmer ein, wobei er sicher einen Generalschlüssel hatte und das nicht helfen würde, aber ihr gab es zumindest ein klein wenig das Gefühl sie würde sich abschotten können.

Snapshot_016Zuhause schrieb sie Alex eine SMS und diese machte sich natürlich Sorgen. Die gute Alex. Eva war egal, das Sebastiano sich genommen hatte was er wollte. In gewisser Weise war es genau das, was sie gewollt hatte, doch seine Härte und Arroganz hatten sie erschlagen und saßen nun tief. Alex bot ihr an bei ihr zu übernachten, doch Eva wollte nach solch einem Abend nicht die Freundlichkeit dieser jungen Frau ausnutzen, die sicher immer für sie da war, was ihr selbst eher einen Stich versetzte als zu helfen schien. Sie würde ihr am nächsten Tag alles erzählen. Erschöpft fiel sie aufs Bett und bald schlief sie ein.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s