Relumbra de Mar – Cocktails und Küsse

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Während Sebastiano mit einer Migräne oder Ähnlichem im Bett lag kümmerte Eva sich um die Gäste im Hotel. Ein besonders flirtaktiver Gast checkte ein und es stellte sich später heraus, das er Sebastianos Halbbruder José ist. Nur Sebastiano wollte nicht so viel darüber erzählen, ausser das dieser attraktive Mann, den Eva allerdings auch für arrogant hielt, wirklich jedem Rock hinterher jagte.

Der nächste Tag startete langsam, denn Eva verblieb einige Zeit zuhause und döste in den frühen Nachmittagsstunden auf der Couch. Sie hatte Alex eingeladen, abends zu einem Cocktail ins Hotel zu kommen und Freunde mit zu bringen. Nun gut, am Liebsten hätte sie nur Alex eingeladen, aber das war ihr dann doch etwas zu offensichtlich gewesen. Zudem wusste sie ja nicht, ob Alex sich über Zeit mit ihr allein gefreut hätte.

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Im Hotel war am Abend die Hölle los. Neben den Einheimischen Gästen kamen noch zwei Paar, die in Relumbra Urlaub machen wollten. Ein ziemlich lautes Paar, nun gut sie war ruhig, er war sehr laut und hatte wohl vergessen, das man sich in einem Restaurant etwas zurück hält, nahm am kleinen Tisch auf der Terasse Platz. Das Zweite an Evas Bar. Sie mixte ein paar Cocktails und setzte sich zu ihren Freundinnen, als auch noch Juliette vorbei kam um ihr den Badezusatz zu bringen. Eva hatte wohl Talent dazu an dem Abend Alex die Schamesröte ins Gesicht zu treiben und genoss es total. Nach einer Weile und als es neue Gäste regnete, wollte Evay ihren Platz frei geben und sich die Beine vertreten. Alex kam mit ihr, natürlich nur um darauf zu achten, das Eva ihr Bein schont.

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Am Strand setzten sie sich in den Sand und genossen den angenehmen Abend. Eva erzählte Alex ein wenig über dies und das. Doch dann platze sie so vorsichtig wie möglich damit heraus, das sie Alex sehr mochte. Gut mehr als mochte. Doch sie hatte nunmal noch nie wirklich bewusst sich mit einer Frau eingelassen und würde sich auch niemals fest binden, weil es nur mit Schmerzen enden konnte. Alex blieb so cool wie immer, liess Eva aber versprechen, sie würden Freundinnen bleiben, egal was nun geschehen würde und die beiden kamen sich näher und küssten sich. Dieser Kuss war wenn auch so zaghaft, doch eine so liebevolle, emotionale Erfahrung, das Eva sich hätte darin verlieren können. Doch dieser innige Moment wurde jäh zerstört, als vom Hotel her Geschrei zu hören war.

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Sebastiano war auf seinen Bruder getroffen und beide stritten. Eva sprang auf und entschuldigte sich bei Alex, aber sie hatte die größte Sorge, das die Gäste im Hotel davon gestört wurden. Als sie oben auf der Terrasse an kam wollte sie die Männer beruhigen oder zumindest stoppen, aber man beachtete sie garnicht. So erfuhr sie auch, das José sich an sie ran machen und sie flach legen wollte und Sebastiano total irrational seinem Bruder ins Gesicht schlug und ihm drohte ihm alle Knochen zu brechen, würde José Eva je anfassen. Eva stand in einem Stück da und wollte schon rufen, sie wäre für sich selbst verantwortlich, aber dann ging José und Sebastiano folgt nur nicht, weil er nun merkte das es jemand mitbekommen hatte. Eva schüttelte nur den Kopf über das was sie sah und als Alex nun nach kam entschuldigte sie sich bei ihr für das Chaos. Erschöpft von dem Abend verabschiedete sich Eva bei Alex und Sebastiano und ging nach Hause.

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Zuhause angekommen, warf sie den Badezusatz ins Wasser und entspannte in einem heissen Bad und schrieb Alex eine SMS um sie bald wieder zu sehen. Als sie gerade aus der Wanne stieg, hörte sie unten wie Sebastiano ins Haus kam. Sie zog sich an und ging hinunter.

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Unten fand sie ihn auf der Terasse. Sie sprach an, was sie gehört hatte bei dem Streit und er erzählte seine Gründe für sein Verhalten seinem Halbbruder gegenüber, wahrscheinlich nur weil er schon viel getrunken hatte. Eva sagte ihm deutlich, das sie nichts festes anstrebte. Ja, sie erzählte ihm sogar von Alex und er verstand sie nur all zu gut. Als sie ihm dann noch erzählte was in Madrid geschehen war vor ihrem Umzug, brachte er ihr noch mehr Verständnis entgegen.

Bald schon gingen sie nach oben, Sebastiano brachte sie in ihr Zimmer und legte sich kurz zu ihr, was sie wohl in nüchternem Kopf so schnell kaum zugelassen hätte bei ihm. Aber ihr gefiel es ihn in der Nähe zu haben. Sie küssten sich sanft und als sie ihn bat nach dem sie eingeschlafen war das Zimmer zu verlassen, war das für ihn selbstverständlich. So schlief sie bald ein.

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