Relumbra de Mar: Der Flamenco

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Sie trainierte beinah jeden Tag vor ihrer Arbeit ihre Tanzschritte. Die Profi-Ambitionen hatte sie nie abgelegt und ihr Körper schien mit jedem Tag, wo sie das Training unterliess immer schwächer zu werden, also zog sie es wieder wie früher durch und es tat ihr sehr gut. Nicht nur, das sie sich frisch und fit fühlte, sie hatte nun auch keine runden Füße mehr vom Restaurantalltag. Sebastiano hatte sie beobachtet und sagte ehrlich, das ihm gefiel wie sie tanzte. Er war niemand, der sie anlügen würde und so taten ihr seine Worte sehr gut.

Im Restaurant waren an dem Tag unter anderem wieder Nikanor, der Besitzer der Bodega und Raven, sein Bekannter aus Amerika. Die beiden Männer hatten immer ein Auge auf Eva und sie sonnte sich natürlich in ihren Blicken, weil sie nicht unhöflich oder aufdringlich waren. Als Nika dann für Raven nach Evas Telefonnummer fragte, gab sie ihm schmunzelnd einen Korb. Wenn ein Mann sie wollte, dann musste man sich schon etwas mehr Mühe geben, egal wie gut er aussah. Sie war nun auch nicht gleich auf einen Ehemann aus, aber deshalb musste sie ja nicht sofort auf jeden Mann anspringen, der es versuchte. Eine Frage von Raven selbst. Nun dann hätte sie es sich vielleicht anders überlegt und das sagte sie ihm schmunzelnd.

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Nach dem Training und der Arbeit entspannte sie dann in einem heißen Bad und hörte nebenan ihren Chef und mittlerweile guten Freund Sebastiano im Arbeitszimmer am Laptop. Sie wickelte sich ihr Handtuch um die Hüften das größer war als einige ihrer Kleider und ging zu ihm um noch ein bisschen zu reden ehe sie dann totmüde ins Bett fiel.

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Am Freitag war dann das Spanferkelessen und die kleine Einstandsfeier des Hotels La Nina. Es waren viele Einheimische und einige Auswärtige und Touristen gekommen und man unterhielt sich angeregt. Eva hatte die Ehre Damián Estéban de Huércal-Overa y Vera kennen zu lernen und ein wenig über den Ort Relumbra zu erfahren.

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Sebastiano kümmerte sich um das Spanferkel, das wirklich köstlich schmeckte.

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Die Sekretärin des Bürgermeisters Chaya, die Designerin Cickie und die Schwester von Chaya Alex  waren auch da, bis Chaya recht spontan verschwand.

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Damiàn spielte auf seiner Gitarre ein paar schöne Lieder. Eva und später auch Sebastiano tanzten Flamenco. Es war für die Gäste eine wunderschöne Darbietung und beide bekamen viel Lob ausgesprochen.

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Marie war auch ganz begeistert von Evas Talent und bat sie ihr Tanzstunden zu geben. Zwar hatte Eva das noch nie getan, doch gefiel ihr die Idee und so willigte sie gerne ein. Dilara, die ebenfalls mit Marie Tanzstunden nehmen sollte, war allerdings noch etwas skeptisch.

Snapshot_050Nach einer schönen Zeit mit gutem Essen, Trinken und Live Musik zog sich Eva dann doch bald zurück. Die erste Woche im Hotel hatte sich doch als sehr anstrengend erwiesen. Aber als sie schlafen ging, wusste sie. Sie war angekommen und fühlte sich wohl.

 

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