Victoria: Das Haus Crispus läd ein

Eine große Gesellschaft und alles nur für den Besuch des Prätor und seiner Nichte

Eine große Gesellschaft und alles nur für den Besuch des Prätor und seiner Nichte

Sie waren eingeladen in das Haus des Sklavenhändler Gaius Crispus und seiner Frau Lucia. Selbstverständlich hatten diese weder Kosten noch Mühen gescheut und richtig aufgetischt. Doch während der Gespräche war an Essen nicht wirklich zu denken. Aurora hatte ihnen die Tür geöffnet und Lycia war distanziert freundlich geblieben, doch als sie oben waren, war ihr das mit dem verbrannten Kleid raus gerutscht und Lucia zog sie beiseite um zu erfahren wieso sie es verbrannt hatte.

Also gingen sie nach nebenan und Lycia begann zu erzählen, von Aurora, wie sie und Quintus nass wurden dank der Tollpatschigkeit ihrer Sklavin Livia und das ihr Onkel Livia anwies ihr eines von Lycias Kleidern zu geben. Und…ja dann erzählte sie ihr unter Auflage des Stillschweigens, das Aurora Quintus versucht hatte den Kopf zu verdrehen, dies sich aber nun wohl wieder erledigt hatte laut Aussage von Aurora. Die kleinen Randbemerkungen zu der Beziehung zwischen Nichte und Onkel hatte Lucia nicht verstanden. Zum Glück, wie Lycia später bei sich dachte, da ja nichts klar war.

Die beiden Frauen vertieft in das Gespräch über Aurora

Die beiden Frauen vertieft in das Gespräch über Aurora

Lucia war ausser sich und verstand die Welt nicht mehr. Denn Aurora schien seit geraumer Zeit ihrem Bruder Illarion den Kopf zu verdrehen, so sehr das er überstürzt die Gefährtenschaft eingehen wollte. Lycia wusste garnicht so recht wie sie das finden sollte, aber es kam ihr natürlich gelegen. Lucia nun in der Zwickmühle, weil sie das Schweigen versprochen hatte, beteuerte nochmal sie würde niemandem etwas erzählen, aber Lycia fand es nicht schlimm würde sie ihren Bruder warnen wollen. Sollte sie ruhig dieses Miststück schlecht machen. Sie hatte es nicht anders verdient, wenn man bedenkt was sie beinah ihrem Onkel angetan hatte.

Die beiden Frauen kehrten zur Gesellschaft zurück und Lycia tat sich schwer damit den Themen, hauptsächlich Politik, etwas abzugewinnen. Nur als es um besonders wertvollen faladrischen Wein ging, da nahm sie natürlich gern einen halben Becher und lobte den Geschmack. Sie würden Weinproben aus dem Handel von Lucias Mutter Fauna bekommen und so konnte man ja durch geschäftliche Beziehungen das Band der beiden Häuser stärken. Denn auch wenn das Haus Crispus keiner hohen Kaste angehörte, es war immerhin ein Ort an dem man alles erfuhr, was man wissen musste und Lycia hatte und Lucia eine treue Freundin gefunden.

Bald aber verabschiedete man sich und Quintus und Lycia gingen Heim. Dort angekommen setzte sie sich zu ihm und kaum hatten beide noch einen Becher Wein getrunken erzählte Lycia Quintus pflichtbewusst von den Dingen, die sie über Aurora und Illarion gehört hatte. Natürlich wusste sie, er würde wütend werden, aber das er so wütend wurde erschreckte sie doch sehr.

Er war tief verletzt, beschämt und sah seinen Ruf dahin schwinden, von der Katastrophe was sein Vater tun könnte, sollte es bekannt werden mal garnicht zu sprechen. Lycia versuchte vergeblich ihn zu beruhigen. Im Gegenteil machte sie es noch schlimmer, nur weil sie ihm beteuerte, dass sie für ihn da war und sofern er wollte natürlich alsbald seine Gefährtin werden würde. Doch er schien das vollkommen falsch zu verstehen, verschloss sich mehr und mehr.

Die Situation eskalierte als Lycia ins Schlafzimmer geht um sich umzuziehen nachdem sie Quintus an geschnauzt hatte. Er ging in sein Arbeitszimmer und als sie ihm noch an den Kopf warf, er würde die weg stoßen, die ihn wegen seiner selbst liebten, schien das Maß voll und man hörte aus dem Arbeistzimmer nur den blanken Terror der Zerstörung.

‘ Verstoss ruhig die, die dich selbst als Bettler nehmen würden.’

Lycia flüchtete sich auf ihr Bett, hielt sich die Ohren zu und weinte bitterlich. Sie hasste ihn nicht, das konnte sie garnicht, aber sie fühlte sich hilflos. Zehn Minuten oder länger tobte er wild vor sich hin und erst als es eine Weile ruhig war, traute sie sich, nachzusehen wie es ihm geht.

Er schien ruhiger und als er ihr endlich zuhörte und sie an sah, da musste sie leicht schmunzeln, denn er sagte, dank ihr ginge es ihm nun besser. Sie verstand es nicht, aber das war egal. Er liess sich küssen und folgte ihr durch den Trümmerhaufen ins Schlafzimmer, wo beide aneinander gekuschelt einschliefen.

Livia würde viel zu tun haben mit dem Aufräumen, aber das war ja nicht ihr Problem.

OOC: Ein schöner RP Abend, wenn auch im hause Crispus zeitweise etwas viel. Zu viele Emotes machen mich immer ganz rammdösig und ich war froh, als Lucia mich zur Seite zog, was uns zwar nicht aus der Chatrange brachte,  aber man musste sich nur auf eine Person konzentrieren. Heute ist im Haus Calpurnianus die Hölle los… 😉

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