Victoria: Geständnisse

Gerade noch hatte sie im Haus Crispus gesessen und mit Lucia und ihrer Schwägerin Tiberia über die Männer und ihre Makel gelacht. Nun saß sie zuhause und weinte bitterlich wegen einem.

Quintus hatte ihr erzählt, das er Aurora geküsst hatte und das er vollkommen von der Rolle war konnte man auch sehen. Sie war erst ruhig geblieben, hatte sich zusammen gerissen. Doch irgendwann, als er immer noch nicht verstand weshalb sie denn nun wütend war und es darauf schob, das er mit einer Kastenlosen geflirtet hatte, da platzte es aus ihr heraus.

Sie gestand ihm wie sie fühlte. Und was tat er? Er glaubte es nicht! Er glaubte nicht, das sie wirklich so empfand. Ihre Zeichen hätten undeutlicher nicht sein können. Sie war ausser sich. Diese…sie vermochte nicht sie zu beleidigen, denn sie kannte sie ja kaum…Aurora hatte sich sehr direkt gegeben, was ihn kaum hätte kalt lassen können. Natürlich, er war ja ein Mann und hatte sonst nur seine Sklavin.

Statt zu verstehen das Lycia verletzt war, jammerte Quintus nur darüber, das sein Vater ihn aus der Kaste befördern würde, sollte er sich zu sehr auf das, was da zwischen ihm und Aurora lief, versteifen. Er ging an ihr vorbei ins Arbeitszimmer.Doch sie konnte das nicht einfach weg ignorieren. Sie hatte gerade mehr als deutlich offenbart was sie fühlte, Quintus dadurch noch mehr in Bedrängnis gebracht und er jammerte nur darüber, sie sei doch seine Nichte.

Nichte, pah! Sie war die Tochter seiner verstorbenen Cousine und hatte sich sicherlich auch ein anderes Schicksal gewünscht, aber was konnte man denn tun…gegen die Gefühle. Sie stand vor ihm, sah ihn an und trotz all der vergossenen Tränen, all der Wut im Bauch und der Verzweiflung ihn an diese Frau verlieren zu können, tat sie diesen folgen schweren Schritt.

Sie schlug vor, sie würden sich erneut küssen, denn in ihr hatte der Kuss vor wenigen Tagen so viel ausgelöst, hatte ihren Onkel in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Sollte dieser Kuss nichts bei ihm auslösen, so würde Lycia schweren Herzens ihre Gefühle begraben und wie geplant einen Gefährten für sich suchen, aber wenn doch..

Er willigte ein und für einen Moment stand die Welt still. So still, das sie nur sich beide sahen. Die Arme um ihn gelegt, ihre weichen Lippen, die sich treffen, er zieht sie zu sich, beide verlieren sich in diesem leidenschaftlichen Kuss. Lycias Herz schlug schneller, so schnell das sie froh war, als Quintus sie aus den Armen entliess. Sie hatte alles gesehen. Klar und deutlich ohne Schnörkel und Schleier. Sie wusste was sie wollte, aber sie war sich nicht sicher, wie es ihm dabei ging.

Quintus sah erschöpft aus, musste sich setzen. Er trank Wein und wirkte so erschrocken. Sie wusste, egal wie er es gesehen hatte, spurlos konnte es nicht an ihm vorüber gegangen sein.

Als sie sich zum schlafen fertig machte und schon im Bett lag, da kam er zu ihr, bat darum bei ihr zu sein. Er wollte ihr nah sein. Sie spürte ihr Herz, wie es einen Moment aussetzte. Inständig hoffte sie, es wäre kein Traum. Leise sandte sie ein Gebet zu den Priesterkönigen, sie mögen alles in die richtige Richtigung lenken.

Ein wenig lenken würde sie es aber morgen auch. Sie musste dafür Sorgen, das sich niemand zwischen sie und Quintus stellte.

OOC: Sorry, heute ohne Fotos und auch nur der entscheidende RPteil von gestern, denn ich bin da es so spät wurde und ich heute früh raus musste, noch extrem müde und erschöpft. Danke an Quintus, der mich immer wieder mit seinen Wendungen zur Weißglut treibt und der das höchstwahrscheinlich geniesst, wenn ich mit Kinnlade aufm Fußboden vorm Lappy sitze *hust* Das RP war Kinoreif…

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