Victoria: Düfte & Stoff

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Während ihres kleinen Ausflugs in die Unterstadt entdeckte Lycia das Geschäft mit den Düften. Der wirklich sehr alte Händler präsentierte ihr wirklich wundervolle Gerüche und obwohl er etwas aufdringlich und sonderbar war, er hat hatte an ihrem Arm und ihrer Achsel gerochen, bestellte sie 3 Düfte bei ihm und wies ihn an diese ins Haus des Prätor liefern zu lassen.

Sie eilte schnell heim durch die Gassen und zuhause angekommen rief sie ein fröhliches ‘Tal’ in den Raum. Doch ihr Onkel hatte wohl zu arbeiten und herrschte ‘Jetzt nicht!’ zurück. Lycia begab sich in den Wohnbereich und lauschte natürlich. Die Gespräche der Leute, die zu ihrem Onkel kamen waren mehr als interessant anzuhören.

Sergius Atticus war im Arbeitszimmer ihres Onkels und schien wirklich wütend, der Stimme nach zu urteilen. Etliche Minuten vergingen und Lycia schnappte nur Wortfetzen auf. Es ging um eine Sklavin und eines des Sklavenhäuser. Als Sergius und ihr Onkel fertig waren mit ihrem Gespräch grüsste sie ihn und seine Sklavin freundlich und musste sich mal wieder anhören wie großartig ihr Onkel doch war. Doch sie wusste, er war nicht nur großartig und das sollte sie schnell merken.

Nun allein mit ihrem Onkel erzählte sie Ihm von ihrem Tag und das der Händler Düfte bringen würde. Begeistert war ihr Onkel nicht, aber fragte nach dem Preis. Den hatte sie gar nicht ausgehandelt. Nun wurde Quintus wütend. Der Händler würde sicher ein vielfaches von dem verlangen was üblich wäre und Lycias Vermögen wäre ja auch nur begrenzt gab er wütend zu bedenken und Lycia reagierte trotzig.

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Sie schenkte ihrem Onkel Wein ein und sich selbst auch und zeigte ihm für einen Moment ihren Rücken, der von ihrem Kleid komplett unverdeckt war. Quintus war ausser sich vor Wut. Er tobte. Ob sie wollte, das man sie verschleppen und gar versklaven wollte, fragte er und als sie das trotzig verneinte explodierte er. Er griff nach ihrem Kleid, sie wandt sich zum gehen und in einer kleinen Kraftprobe schon gab der Stoff nach. Gerade noch konnte sie das Oberteil fest halten bevor es sie entblösst hätte.

Ihr Onkel  packte sie an den Haaren als sie sich abwenden wollte und liess sie auf einen Kragen schauen, den er aus der Tasche geholt hatte. Noch einmal so eine Freizügigkeit gepaart mit Widerworten und es blühten ihr 3 Tage Strafkragen. Voller Hass blickte sie den Kragen und dann ihren Onkel an. Quintus war zufrieden mit ihrer Reaktion. Er wusste, wie freiheitsliebend sie war und wie schnell er allein mit dieser Geste sie zu Tode erschrecken konnte.

Sie schluchzte. Sie wollte natürlich nicht vor ihrem Onkel so viel Schwäche zeigen, aber statt weiter zu toben, beruhigte er sich schnell und nahm sie in den Arm. Es war alles andere als einfach, seit ihre Eltern nicht mehr am Leben waren. Sie versuchte einfach nur, sich abzulenken. In Quintus Arm schluchzte sie und als sie sich etwas beruhigt hatte, versprach er ihr, das er ihr die Düfte schenken würde und dazu noch 11 Silber um sich etwas neues zu kaufen zum Anziehen, war er ja daran Schuld, das dieses kleid nun in Gänze hinüber war. Sie nahm nach einigem Zögern seine Geste gerne dankend an und erzählte, sie wolle lieber Stoffe kaufen und sich ein Kleid nähen daraus. Quintus begrüsste es sehr, das sie doch auch irgendwo unter ihrer jugendlichen Naivität etwas Verstand besaß.

Trotz das alles nun wieder gut war, saßen Beide noch wie zuvor. Quintus umarmte sie, hielt ihre Hand. Immer wieder hätte man meinen können, er hatte mehr für sie übrig. Denn selbst als sie versprach, sich lieber einen Hochkastigen statt einen Händler zum Gefährten zu suchen, wirkte er merkwürdig ruhig. Lycia selbst war ebenfalls etwas ernster als sonst und es lag nicht an dem voran gegangenen Streit. Irgendwas lag da in der Luft.

Als sie nun ins Schlafzimmer verschwand und sich für die Nacht umzog wirkte sie recht melancholisch. Sie legte sich auf ihr Bett, das ihr Onkel extra für sie bringen lassen hatte und blickte durch das Fenster in den Nachthimmel. Quintus trat ein, als sie fertig war und wollte sich auf sein Bett legen, aber sie bat ihn sie in den Arm zu nehmen. Unschuldig wie ein Kind klang sie. Ihr fehlte eindeutig die Zuneigung, die ihre Familie ihr immer zukommen liess, dachte sie bei sich. Quintus Geruch und die Wärme seiner Haut beruhigten sie sofort. Endlich schlief sie ein.

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Am Morgen erwachte sie mit einem Lächeln und als Quintus neben ihr noch schlief löste sie sich aus der wärmenden Umarmung und wuscht sich im Bad die Nacht von ihrem Körper. Mit Nadel und Pfaden und dem kaputten Kleid begab sie sich in den Wohnbereich. So saß sie dort morgens und flickte ihr Kleid wieder zusammen. Sie würde ein paar Änderungen machen und den Rücken verdecken, dachte sie bei sich, denn der Gedanke an den Strafkragen liess sie immer noch erschaudern.

 

OOC: Hach, ich mags wenn Lycia und Quintus sich angiften. Hätte dazu noch mehr schreiben können, aber ich denke wer das live erleben will, sollte man beim Obersten Prätor Victorias vorbei schauen ;P Es macht wieder Spaß RP zu spielen. ich hatte so lange so wenig wirklich gute RPs, die nicht nur nach Alltag stanken. Das was sich da in Victoria aufbaut ist grandios und macht Spaß.

OOC Zusatz: Ganz kurz als der Händler an Lycia rum geschnüffelt hat hab ich ja besorgt an Grenouille (Das Parfum von Patrick Süskind) denken müssen und überlegt wie schnell ich weglaufen kann *G*

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