Chicago: Gebrochen und verloren..

Snapshot_005

“Du bist nun nicht nur meine Ehefrau, sondern nun auch mein Eigentum. Damit bist du geehrt und Stolz sollte dich erfüllen.”

“Fühlst du dich geehrt, meine Leandra?”

Angst kroch in ihr hoch als sie erwachte und feststellt, dass es kein Traum gewesen war. Panisch schrie sie nach Hilfe. Doch er war schon wieder da. Gianni. Ihr Ehemann. Der Psychopat.

Sein Anzug war voller Blut. Er erzählte, er hatte eine Frau getötet während er sie genommen hatte. Zum Schutz für Ally. Jetzt sollte sie das Blut von seinem Anzug lecken, als Beweis das sie seiner würdig war, seine Leandra war.  Als sie sich weigerte, zerschnitt er ihr Kleid. Das Hochzeitskleid. Dann nahm er eine Zigarre, zündete sie sich an und kam ihr mit dem Messer gefährlich nah. Sie tat wie ihr befohlen, würgte sichtlich angewidert und voller Ekel, doch er ergötzte sich an ihrer Angst, ihren ganzen Emotionen wie ein Süchtiger am Alkohol.

Er quälte sie, riss ihr die letzten Fetzen Stoff vom Leib und Zwang sie dazu ihren ehelichen Pflichten nach zu kommen. Sie würde ihm einen Sohn schenken betonte er und er würde sie in der Zeit weniger quälen, ein paar Monate lang. Monate. Als er sich dann nahm, was sie ihm noch vor Kurzem beinah freiwillig gegeben hätte, wurde sie von der Demütigung und den Qualen so überwältigt, dass sie beinah nichts mehr spürte. Sie schrie nur vor Schmerzen, als er seine Zigarre auf ihr ausdrückte. Von sich selbst angeekelt starrte sie ins Leere, nachdem er sie beschmutzt und für seine Erregung missbraucht hatte. Hass quoll aus all ihren Poren. Hass und Verachtung. Doch noch war dieser Hass nur ein Funke, noch kein Feuer entfacht. Dafür fehlte ihr die Kraft.

Als er sagte er würde sie nun als sein Eigentum markieren und es würde weniger schmerzen, wenn sie sich nicht bewegte, wurde sie stocksteif wie eine Puppe. Er ritzte den Namen ‘LEANDRA’ in ihrem Bauch. Sie sollte Stolz sein, sich geehrt fühlen, jetzt nicht nur Ehefrau, sondern auch Besitz von ihm zu sein. Sie musste es ihm bestätigen, aber ihre unsicheren Worte schienen ihm egal. Hauptsache, sie gehörte nun ihm. Er begann eine irre Rede, Ally konnte ihm nicht mehr folgen. Bald liess er sie an der Ketten herab, sie sank zu Boden und er wies sie an sich auszuruhen. Er selbst setzte sich auf den großen Sessel vor ihr und schien zufrieden mit sich und seinem Werk. Dann machte er die Augen zu.

Sie würde nicht schlafen. Sie würde warten. Warten auf den Tod.

OOC: Das RP war sehr intensiv. Ich hatte das Gefühl, es geht mir nicht nahe. Doch dann gegen Ende merkte ich, wie ausgelaugt, unruhig und unkonzentriert ich war. Ich saß im Wohnzimmer, Simon textete mich zu, der Fernseher lief und ich kam kaum noch klar. Montag werde ich mich wieder in die Küche begeben. Da ist wenigstens Ruhe. Solch ein RP ist nicht für jedermann etwas und auch ich merke, wie es mich belastet und wie froh ich bin, dass es bald vorüber ist. Aber dennoch danke ich Ganzbaf, meinem Lieblings-Psycho, dass er das so klasse durchzieht. Noch 2 RP Tage, dann ist Chicago Geschichte…

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s