Chicago: Und da war er tot…

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Tito und Allissa stritten sich. Worüber wusste keiner der Beiden mehr. Er griff nach der Kasse und nahm die Wocheneinnahmen heraus. Ally wollte ihn aufhalten, doch er brüllte nur, sollte sie es wagen ihn aufzuhalten, würde sie sich wünschen, sie hätte ‘nur’ ein Veilchen. Sie ahnte was er vor hatte. Nicht nur, dass er für Masseria gerade Umsummen Geld durch die Zeitung gewaschen hatte, nun war er auch seit wenigen Tagen wieder fleissig dabei, wenn es um Black Jack und Roulette ging.

Ally widmete sich wieder den Büchern und versuchte halbwegs logisch die Fehlsummen und die zu großen Barschaften zu erklären. Sie war keine Kauffrau, aber sie wusste, Tito hatte mit solchen Eskapaden schon des Öfteren Teile der Familie ins Gefängnis gebracht und dort wollte sie bei Leibe nicht landen. Währenddessen ging Tito in die Wohnung über der Zeitung, zog sein Hemd aus und benutzte sein Rheumasalbe, wie jeden Tag. Seine Seite tat höllisch weh und so beschloss er, eine dicke Schicht Creme würde ihn schon bald wieder halbwegs aufrecht gehen lassen und ein Glas Whiskey. Zuhause war aber keiner mehr, also ging er zum Hafen, wo das Speakeasy offen war. Die Laterne leuchtete rot.

Die Bedienung war jung, hübsch und servierte ihm sofort seine Flasche Whiskey. Er hustete immer wieder, fluchte über den Fraß der Amerikaner und trank eine Menge Whiskey. Irgendwann ging er zu den Tischen, wollte Roulette spielen. Natalja, die Bedienung, versprach ihm seine Glücksfee zu sein. Also setzte er die Wocheneinnahmen der Zeitung und Natalja hauchte ihm ins Ohr, auf was er setzen sollte. Er gewann viel. Immer wieder freute er sich und Natalja mit ihm.

Dann auf einmal kam Gianni, der Reporter hinzu und bat darum, er möge zumindest die Einnahmen der Zeitung wieder an ihn geben, was er mürrisch, aber von den vielen Jetons und dem Alkohol geblendet, dann doch tat. Gianni nahm das Geld an sich, gab Allissa, die an der Bar Platz genommen hatte und ihren Onkel wütend beobachtete, die Hälfte, wie sie es zuvor verabredet hatten und Tito spielte weiter. Leider musste Natalja dann wieder bedienen und er hatte seine Glücksfee nicht mehr. Er setzte dennoch alles, was er hatte plus seine letzte Barschaft, denn er wurde gierig. So gierig, wie man halt wird, wenn man immer gewinnt.

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Sein Husten verschlimmerte sich mit der Aufregung und als der Groupier nun nicht seine Zahl sagte, sondern die direkt daneben, sah der alte Mann kurz auf die Kugel und eher er noch denken konnte, verkrampfte sich sein Körper und er brach zusammen. Auf den Knien vor dem Roulette Tisch spuckte er etwas Blut, dann kippte er um und als Letztes sah er, wie seine Nichte Allissa herbei rannte, sich zu ihm herab kniete und ihn ansah. Er wusste es. In dem Moment als er starb wusste er es.

Alle waren in heller Aufregung. Schnell wurde er weg gebracht von 2 Sanitätern und man überlegte, dass es besser wäre, man fände ihn in der Kirche um das Speakeasy nicht auffliegen zu lassen. Allissa sah blass und schockiert aus, klärte aber noch mit Natalja, das sie ihn dort hin schaffen sollten und gab ihr 500 Dollar für die Unannehmlichkeiten. Was sollte sie jetzt tun? Louis anrufen. Ihren Großcousin. Sie liess sich das Telefon geben und telefonierte mit New York. Louis versprach alles in die Wege zu leiten und wollte sie überreden mit zu ihrer Nonna nach Italien zu fliegen. Diese lag im sterben, wie Allissa erfuhr. Freuen? Weinen? Ally war vollkommen fertig. Das war zu viel für einen Abend.

Sie verabschiedete sich bei den Anwesenden und ging heim. Dort trank sie viel Whiskey und während sie weinte, lachte sie. Das war viel zu glatt gegangen.

OOC: Das Rp war klasse, wie immer. Danke dafür. Freitag gibt es dann die große Mafia Beerdigung. Wer also neugierig ist, schwingt Euch in schwarz hierher dann. Info gibts dann noch hier im Blog und inworld über die Gruppe.

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2 responses to “Chicago: Und da war er tot…

  1. AWW da geht er hin der Titu und Molly hatte nicht mehr Gelegenheit ihn kennenzulernen. Und dabei steht sie doch auf reifere Herren :P. Hoffentlich schaffe ich es wenigstens Freitag bei der Beerdigng zu sein. Komme ja erst gegen 23:00 Uhr.

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