Eschaton: Blutig

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Nor kam ans Feuer und hörte wie die Menschen sich unterhielten. Einen Moment lauschte sie ihnen, aber dann knurrte ihr Magen und man entdeckte sie. Sie setzte sich zu ihnen ans Feuer und man gab ihr geräuchertes Fleisch, kein frisches. Sie war nicht sonderlich begeistert, aber Hauptsache der Magen war gefüllt. Sie bekam auch etwas Wasser, als sie wieder Kopfschmerzen bekam. Seit dem Angriff dieses roten Monsters hatte sie Schmerzen. Der lautstarke Liebesakt der Menschen letzte Nacht, hatte nicht wirklich dazu beigetragen, dass die Schmerzen besser wurden. Die zwei Menschen saßen nun dort, an einander gelehnt und wirkten sehr vertraut. Ob sie doch an den Fortbestand ihrer Rasse dachten, wusste Nor nicht.

Hawk musste immer wieder Nor beleidigen und sie giftete zurück. Die Beiden wurden einfach nicht grün miteinander seit ihrer Amnesie und das obwohl er immer sagte, sie wäre Freunde gewesen, was auch Lorinda bestätigte. Aber es kam das Unvermeidliche. Kaum hatte Lorinda Nor das Messer zurück gegeben, kam von Hawk wieder ein Spruch und zack, da stand Nor und hielt das Messer in seine Richtung. Baf, der hinzu gekommen war, versuchte sie zu beruhigen, was auch schnell klappte, denn allein dein Geruch liess sie vollkommen aus der Spur geraten. Sie liess das Messer fallen und widmete sich ihrem Geliebten.

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Sie schnupperte an ihm und er leckte über ihren Hals, was sie ganz fahrig machte. Dann, als er sich den Unterarm aufriss um ihr Blut zu geben, zögerte sie aber doch. Das war ein sehr großer Schritt. Sie merkte wie Lorinda interessiert zusah und wie Hawk sich angewidert abwandte. Er schien wohl soetwas in anderem Zusammenhang zu kennen. Nor hatte sich sonst Eisen und andere Stoffe aus frischem Fleisch geholt, durch Bafs Blut konnte sie die fehlenden Stoffe aufnehmen, aber nicht nur das war es, was diese Geste besonders machte. Es war der Anfang der Vereinigung, die sie vollziehen würde.

Nor knurrte und während ihre Lippen bafs Unterarm berührten, das Blut ableckten und ihre Zähne über seine Haut kratzten, begann sie sein Blut zu trinken und er streichelte mit seinen Krallen über ihren Rücken. Es hatte etwas sehr Intimes für Nor und als sie von baf abliess, glühten beide fiebrige und voller Begierde.

Gerade als sie so glücklich schien, überkam sie aber ein höllischer Kopfschmerz und sie verkrampfte total. Baf eilte in den Turm, holte eine Medizin und Lorinda hockte sich neben Nor. Kurz nachdem Baf ihr dann die grünliche Medizin gegeben hatte, wurde es wieder besser. Ob dies wegen der Amnesie war oder dem Blut, wusste Nor nicht, aber sie wusste, diese 3 Personen mussten auf einander aufpassen. Sie entschuldigte sich, als es ihr besser ging, bei Hawk und er sich auch tatsächlich bei ihr.

Sie saß in Bafs Armen, war so glücklich für einen Moment. Doch er musste gehen, Arbeit im Turm bei Heidi, die sich gut zu erholen schien, wie er sagte. Nor war traurig, aber sie wusste, nun wo es richtig begonnen hatte, würde er wieder zu ihr kommen und sie würden sich vereinigen.

Als baf weg war, scherzten die Menschen etwas, was sie ein wenig wütend, aber auch verlegen machte. Sie gestand, dass sie mit der Vereinigung keinerlei Erfahrung hatte und das sie froh war, dass baf sie ausgewählt hatte. Ob Nor sich auch baf ausgesucht hatte, fragte Lorinda und Nor musste lachen. Baf war für sie als Molock das schönste Wesen, das sie kannte und sie hatte so viel Glück.

Als Lorinda schlafen ging, sprachen Nor und Hawk noch eine Weile. Hawk erzählte ihr ein wenig von Menschenbeziehungen und das vieles da ohne weiteren Sinn, nur zur Freude geschah, auch das sagen von Dingen. Nor kannte nur die Art, wie ihre Familie mit der Vereinigung umgegangen war. Da ging es mehr um Fortpflanzung, auch wenn man einander anzog, aber gesprochen wurde kaum. Baf war aber kein Molock mehr, er roch nach mehr. Vielleicht wäre dies der Anfang einer neuen Art der Vereinigung.

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Nor und Hawk waren müde und sie legte sich auch in die Hütte, statt in die daneben. Sie musste Vertrauen beweisen, dann würde man auch ihr vertrauen schenken. Vielleicht konnte man doch gemeinsam gegen die Ungeheuer kämpfen. Nor würde Hawk morgen Fallen stellen und Jagen zeigen. Im Gegenzug brachten er und Lorinda ihm besser zu sprechen und schwimmen bei. Ein Anfang.

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OOC: War zwar recht ruhiges RP, aber auch gut, das sich die Situation beruhigt hat zwischen Nor und den Menschen, so knallts net dauernd hehe. Wir suchen allerdings immer noch Mitspieler, ob als Gast oder Fest ist da ja egal. Heisst also reinschnuppern geht immer. Wir sind recht frei in unserer Handlung.

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11 responses to “Eschaton: Blutig

  1. Also ich muß mich jetzt mal beschweren, ja. Phoenix wird hier ja voll als das Untier dargestellt, der immer nur auf die arme Nor einprügelt…..das das kleine Frettchen ihn aber als Köder in ne Falle werfen will und er drauf nur reagiert hat wird nicht erwähnt. Und als Baf Nor wie ein Eis behandelt hat und es abgeleckt hat, hat er sich nur wieder hi gesetzt, er war nicht angewidert, angewiedert wäre er bei einem Zungenkuss mit nem Zombie Hund gewesen………
    *tob, brüll, kreisch und schrei*
    Ihre berichterstattung is voll Männerfeindlich, jawohl, das wird ein Nachspiel haben, ich werde mich beim obersten Gerichtshof in Oer Erkenschwick beschweren, jawohl…..das mach ich…echt jetzt…….glaub ma…………….
    😀

  2. Oer Erkenschwick hat nen Gericht?

    Die Berichterstattung ist nicht Männerfeindlich, Baf kommt doch ganz gut bei weg 😉 Aber Du musst zugeben Hawk hat sie derbst provoziert und da sie sich nicht erinnert, dachte sie halt er ist gefährlich und hey, sie wollte Dir nur den Kopf abschneiden, das Gebaumel zwischen deinen Beinen hat sie garnicht erwähnt. Also hast Du doch Glück gehabt. Ausserdem hat Baf sie zurück gehalten. Kannst ihm ja noch danken 😉

  3. Na, ich muss doch mich verteidigen, wenn Hawk meint, er könnte mir die Klauenfüße abschneiden oder mit eins mit dem Hammer verpassen. Das mit der Falle und ihm als Köder…war ja nur ein Beispiel. Vielleicht kann baf ihn ja mal vorm Lager an ne Palme binden. Der Geruch von Hawk schreckt sicher die Tiere ab.

    scharfe krallen? *schnurr*

  4. auch blau mit weißer zipfelmütze wenns sein muß………aber am Ende wird dann der Graf das Lager stürmen und euch mit seiner Musik zu tode quälen, das ist keine Drohung, das ist ein Versprechen

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