Chicago: Die Wendung

Ally und Lori waren nun seit Tagen eingesperrt und sehnten auf grausame Weise den Tag herbei, der ihnen Freiheit und gleichzeitig den Tod des Don bescheren sollte. Ally’s Verzweiflung war greifbar, so sehr hing sie den Erinnerungen nach und versuchte sich immer wieder einzureden, dass der Don di Valpecca und Mary nicht auf den Leim gehen würde und schlussendlich als Held in strahlender Rüstung sie und Lori befreien würde. Doch als Valpecca an diesem Abend zu den Zellen hoch kam, sie fesselte und ihr die Augen verband, da hatte sie längst ihre Hoffnung auf Rettung aufgegeben und all ihre Kraft war der Angst gewichen, ihren Liebsten nie mehr in die Arme schließen zu können.

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Mary war auch da, verabschiedete sich aber schnell und sprach davon einen ‘Clint’ vorbei zu schicken, dem di Valpecca blind vertrauen könne. Gesagt getan und schon war dieser Mann wenige Minuten später da und Ally, die ihn nicht sah, wurde mulmig zumute als sie seine ihr bekannt klingende Stimme  hörte und er zu Valpecca sagte, er könne ihn ‘Wilson’ nennen. Bei Ally schrillten die Alarmglocken und auch Lori war leicht verwirrt, schien aber nicht zu glauben was sie sah und als beide draußen standen und der Fremde Lori gerade die Augen verbinden wollte, griff er stattdessen eine Waffe und schoss auf di Valpecca. Ally duckte sich panisch, sah sie ja nicht wer auf wen schoss und als die beiden Männer nach unten rannten und Lori erzählte was geschehen war, beeilten sich die beiden Frauen und lösten sich gegenseitig umständlich die Fesseln mit Loris Taschenmesser, was Mary ihr vor ein paar Tage zurück gegeben hatte.

Gerade wollten sie über die Feuerleiter flüchten und die Tür dazu knacken, da hörte Ally direkt vor der Tür Schüsse. Sie überlegte kurz und wollte mit Lori nach unten flüchten und von dort aus weiter, aber da stand Wilson wieder oben. Er sah wirklich wie der Echte aus und Ally rutschte das Herz in die Hose. Aber er beachtete die losen Fesseln gar nicht, fragte nur nach di Valpecca und war schon wieder verschwunden. Für Lori und Ally der Moment schnellstens zu flüchten. Ally schob die Tür unten einen Spalt aus und rannte mit Lori hinaus, als sie niemanden sah und aus der Ferne wieder Schüsse hörte. Erst wollte Lori zum Club der Iren, aber das war Ally zu nah am Haus, wo man sie gefangen gehalten hatte, also rannten sie durch mehrere Seitenstraßen zu Ally’s Wohnung. Auf dem Weg dorthin sahen sie Feli, die Ally mit wenigen Worten zum Mitkommen aufforderte und als sie in der Wohnung waren beratschlagten die Frauen kurz, was zu tun war und erzählten das Nötigste Feli, damit diese wusste, was vor sich ging. Ally zog sich unterdessen endlich ein Kleid über, war sie ja zuvor nur mit einem Bettlaken bekleidet durch Chicago gerannt, weil Valpecca ihr Kleid ja zerrissen hatte.

Lori riet zur Polizei zu gehen, was sie dann auch taten. Dort aber sprachen sie nur über di Valpecca und Wilson, weil sie ahnten, ein Ass im Ärmel gegen Mary wäre für den Don später sicher von Vorteil. Nun wussten sie aber nicht, wo der Don war, noch ob er sogar in die Schiesserei verwickelt worden war. Lori blieb also bei der Polizei und Feli und Ally gingen zum Club. Während Feli im Domielle die Straße im Auge behielt, schlich Ally in den Club. Was sie vorfand besorgte sie allerdings sehr. Die Eingangstüren waren aus den Angeln gerissen, Tische und Stühle umgestoßen, mehrere Einschußlöcher in den Wänden. Di Valpecca und Wilson waren sicher hier gewesen. Aber keine Spur vom Personal, noch von Kendrone. Ally ging zurück zum Domielle, holte Feli und sie rannten zur Wache zurück um Lori zu informieren.

Auf der Wache erzählte Lori den Beamten haarklein, was Ally im Club gesehen hatte und als fast alle Polizisten am Club die Spuren sicherten, beschlossen die drei Frauen auch dort hin zurück zu kehren, weil da wo viel Polizei war, würde Ihnen nichts geschehen, hofften sie. Das Adrenalin ihrer Flucht schoss ihnen wohl noch durch die Körper, denn unter logischen Gesichtspunkten war dies ein dummer Plan und sie hätten besser auf der Wache bleiben sollten. Auf Höhe des Krankenhauses jagte ein Auto um die Ecke und…Duncan stand  an der Beifahrertür, seine Waffe im Anschlag und der Don steuerte es..

Ally rief sofort als der Don rief und das Auto blieb abrupt stehen. Sie rannten auf einander zu, umarmten sich und Ally sah noch alles wie einen Film. Es fühlte sich so unecht an. Man beschloss in Duncans Wohnung zu gehen und alles in Ruhe zu erzählen, was man dann auch tat. Der Don und Ally umarmten einander auf dem Sofa, Lori und Feli ließen sich in die Sessel fallen und Duncan stellte Getränke bereit. Sogar Lori trank einen Schluck Whiskey, was sie dann aber bereute. Ally und Lori erzählten was geschehen war und wie viel Anteil Mary an allem gehabt hatte. Duncan würde sich um das Haus kümmern, wo beide gefangen gehalten worden waren, der Don würde sich überlegen müssen, wie er mit Mary verfahren würde. ES war alles sehr unerfreulich, zumal der Don sich sicher war, dass di Valpecca noch lebte und somit Mary ihm die Chance genommen hatte dieses Arschloch ein für alle Male auszuschalten.

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Nach einen Glas Whiskey und viel Erzählungen, brachen der Don und Ally auf um sich in einer der leerstehenden Wohnungen unter Allys Appartement auszuruhen. Lori und Feli würden bei Duncan übernachten, so hatte di Valpecca keine Chance jemanden von ihnen aufzuspüren, denn Duncans Wohnung kannte er sicher nicht. Angekommen in der Wohnung legen sich der Don und Ally aufs Bett und hielten sich minutenlang einfach nur fest. Sie schlief schnell ein, die Erschöpfung war einfach zu groß und seine Arme gaben ihr die Sicherheit, die sie so dringend gebraucht hatte.

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Am nächsten Morgen weckte er sie mit frischem Kaffee und sie freute sich schon auf das Bad, was ihrem geschundenen Körper wieder neues Leben einhauchen würde. Die Woche in der Zelle hatte ihr sehr zugesetzt, psychisch und körperlich. Sie wollte nicht mehr von seiner Seite weichen, zumindest für den Moment nicht, denn tief in ihr war einiges zerbrochen und dies galt erst wieder repariert zu werden, ehe sie sich allein vor die Tür wagen würde.  Aber sie lebten und hatten einander, das war alles was jetzt zählte..

OOC: Aufregendes, anstrengendes und langes RP *g* Danke an alle Beteiligten, besonders an Kenny und Ganzbaf, die sich ne nette Schießerei geliefert haben und Lori und mir es echt schwer machten das Haus zu verlassen 😉 Nur fing das RP leider zu spät an, auch wenn geplant, um Mitternacht war dermaßen die Luft raus bei mir, wenn ich nicht Montag den letzten RP Abend vor meiner OP hätte, hätten wir das besser verschoben. So gings nciht anders, aber ich merke, ich hab mich zuvor 1,5 std gelangweilt lol..

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One response to “Chicago: Die Wendung

  1. ich hab das rp zwar nur über die einzelnen blogs verfolgt aber es gefiehl mir.vorallem es aus verschiedenen sichten mit zu verfolgen. mehr davon und ich entdecke meinen spass an sl wieder ^^.
    ich hoffe wir lesen schon bald nach deiner op wieder von dir.

    bis dahin wünsche ich dir ein schönes we noch

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