Chicago: Kämpfe!

Lori und Ally waren seit Tagen mit kaum etwas zu Essen oder zu trinken eingesperrt. Ab und an unterhielten sie sich, aber Ally spürte, dass sie eigentlich längst aufgegeben hatte. Doch Lori sagte mit deutlichen Worten, es würde nichts bringen zu jammern, denn das wäre der sichere Tod.

Langsam rappelte Ally sich auf, so genau wusste sie nicht, was sie tun sollte gegen Mary und di Valpecca. Bis Lori von ihrer Jugend erzählte und Ally ‘die’ Idee kam um ihm wenigstens das Leben schwerer zu machen. Während Lori ihr Mut machte und beide versuchten keinen Gedanken an die toten Körper vor den Zellen zu verschwenden, legte Ally sich auf den Boden, zog die Beine an und bat Lori ihr zu helfen. Diese willigte gerne ein und so verstummte Ally sofort, als sie Schritte auf der Treppe hörten.

Valpecca kam nach oben und wollte nach den Beiden sehen. Lori sagte ihm, sie glaube, Ally gehts nicht gut und auch wenn er ihr keinen Glauben schenkte, ging er doch in die Zelle um nach ihr zu sehen. Währenddessen kam auch Mary zu ihnen und die Ablenkungen durch Lori und Mary nutzte Ally um, nachdem Valpecca sie zweimal getreten hatte, sein Hosenbein blitzschnell hochzuziehen und mit voller Wucht in seine Wade zu beissen.

Er schrie auf und hüpfte umher vor Schmerzen. Aus Wut knallte er ihr eine, so dass sie auf den Boden flog und packte sie in den Haaren um sie dann hinaus aus der Zelle zu zerren in eine andere. Dort warf er sie in eine gefliesste Ecke, verschloss die Zelle und band sie an einer Metallstange fest. So überm Boden baumelnd riss er ihr das Kleid vom Leib und richtete einen Schlauch mit Wasser auf sie. Sie schrie und prustete. Das Wasser brannte wie Feuer auf ihrer Haut. Er lachte und genoss den Anblick, wie sie litt. Sie hatte überall Schmerzen und es dauerte eine quälende Ewigkeit, bis er sie wieder hinab liess, wo sie unsanft auf die Fliesen knallte.

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Ausruhen konnte sie nicht, denn er zerrte sie auf einen Stuhl, schlug ihr immer wieder ins Gesicht. Er wollte hören, ob sie immer noch eine große Klappe hatte, doch sie schwieg. Das schien ihn wirklich rasend zu machen und während Lori im Hintergrund schrie Ally solle stark sein, schlug er wild auf sie ein. Sie spürte das Brennen ihrer Haut, aber kämpfte innerlich mit sich. Sie gewann und schwieg.

Gott sei Dank erinnerte Mary ihn daran, dass er noch ein Päckchen zu Kendrone bringen sollte. Also schleppte Valpecca Ally zurück in ihre Zelle und verschwand siegessicher. Ally kroch zu dem Bett und kletterte darauf, sank kraftlos zusammen und krümmte sich nun wirklich vor Schmerzen.

Mary sprach mit Lori. Sie gab ihr tatsächlich zu verstehen, sie würde di Valpecca töten wollen, doch Lori glaubte ihr kein Wort. Marys Worte hallten durch Allys Kopf, immer wieder und wieder. ‘Vertraut mir nur dieses eine Mal und hört auf Ihn zu provozieren’.

Bevor Valpecca zurück kam, gab Mary Ally noch ein Fläschchen ‘Medizin’ und Wasser. Die Medizin nahm Ally ohne nachzudenken und auch wenn sie abartig schmeckte, sie schien zu helfen und machte die Schmerzen um einiges erträglicher. War sie doch auf ihrer Seite? sagte sie die Wahrheit? Ally war sich unsicher.

Als Valpecca zurück kam, erzählte er triumphierend, dass der Don eingeknickt sein und ab Freitag würde ihm der Club gehören. Ally ahnte diesen ausgang schon und dennoch versetzte es ihr einen Stich. Etwas zerbrach in ihr und wie schon Tage zuvor bat sie darum, dass der Don verschont wurde, aber Valpecca lachte sie nur aus.

Kraftlos ging sie zu dem Bett, kauerte sich in ihrer nassen Unterwäsche zusammen und schlief schluchzend ein. Sie war einfach am Ende..

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