Chicago: Entführt und ohne Hoffnung

Da der Cotton Club erst später am Abend öffnen sollte, spazierte Ally noch etwas durch die Stadt und besuchte wie immer noch den kleinen Zeitungsstand und sprach mit dem Händler über alles mögliche. Nach einer Weile ging sie durch den Park Richtung Club um sich, auch wenn etwas zu früh, schonmal zu vergewissern, das keine Bundesbeamten den Club beobachteten oder gar durchsuchten.

Am Parkausgang wollte sie gerade auf die andere Straßenseite wechseln, als ein schwarzer Postwagen zu ihrer Linken ihr auffiel. Sie blickte nach links und konnte gerade noch sehen wie ein Mann hinter sie kam und ihre eine Waffe in den Rücken drückte. Das Gesicht hatte sie sofort erkannt. Di Valpecca. Er befahl ihr hinten in den Wagen zu steigen, doch aus Angst und Schock rührte sie sich nicht, also schubste er sie hinein. Mit den Beinen trat sie nach ihm, erwischte ihn  knapp und er gab ihr eine schallende Ohrfeige. Dann fesselte er sie an Händen und Füßen und verband ihr die Augen. Sie war zwischen Angst und Übermut am taumeln und als der Wagen anfuhr und sie unsanft gegen die harte Wand fiel, fluchte sie leise.

Sie verstand nicht was Valpecca und sein Komplize, der scheinbar fuhr, zu besprechen hatten, aber sie hielten nach nicht mal einer Minute schon wieder und man hörte draussen ein Wortgefecht. Die Tür vom Frachtraum sprang auf und sie hörte Loris Stimme, schrie sie solle fliehen, aber es war scheinbar schon zu spät. Lori war scheinbar genauso gefangen worden wie Ally und beide lagen oder saßen sie nun im Frachtraum den kleinen Lasters, während sie weiss Gott wohin gebracht wurden.

Unsanft zog Valpecca sie aus dem Auto als sie ihr Ziel erreicht hatten und schob sie vor sich her durch eine Tür. Das bemerkte Ally, weil draußen Straßenlärm zu hören war, drinnen klang alles gedämpfter und der Wind war nicht mehr auf ihren Armen und Beinen zu spüren. Valpecca und sein Komplize durchsuchten Ally und Lori auf Waffen. Wie es sich anhörte wehrte Lori sich ziemlich, bekam allerdings schnell die Quittung dafür und schrie auf.

Immer noch gefesselt und die Augen verbunden schleppte man sie eine Etage höher und manövrierte sie in Einzelzellen, direkt neben einander. Die Fesseln nahm Valpecca ihr ab, aber die Augenbinde riss sie sich selbst herunter. Wütend ging sie ans Gitter, hatte ihre Stimme wiedergefunden und  beschimpfte ihn. Er lachte sie nur aus und mit einem abscheulichen Grinsen verriet er was er vor hatte.

Alessio di Valpecca

Alessio di Valpecca

Er wollte Kendrones Club und was noch viel schlimmer war, er wollte ihn Tod sehen. Kein Weg würde da herum führen. Doch bevor er bekam was er wollte, würde er dem Don massiv schaden, er und Mary, die sich mittlerweile unter den erstaunten Augen von Ally und Lori zu erkennen gegeben hatte. Ally warf wütend und verzweifelt ihre schuhe gegen das Gitter und Valpecca verhöhnte sie nur. Alles was er sagte, lief darauf hinaus, das der Don sterben sollte und je nachdem was Lori oder Ally taten, würden sie selbst mehr oder weniger leiden, aber leiden würden sie.

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Valpecca schien wirklich davon überzeugt, dass Mary und er Partner in der Sache wären, denn sie wollte nichts geringeres als die Kontrolle über die Stadt. Lori hingegen versuchte auf ihn einzureden, während Ally ihn zeitweise nur wüst beschimpfte. Ein Wort gab das andere und ihm platzte der Kragen. Di Valpecca riss die Zellentür auf und trat die am Boden sitzende Ally mit voller Wucht, das sie zur Seite kippte mit schmerzverzerrtem Gesicht und nach Luft rang. Dann zog er sie an ihren Haaren zurück an den Platz, wo sie gesessen hatte und verliess die Zelle wieder.

Beinah zeitgleich begehrte Lori in der Nachbarzelle gegen Mary auf und diese zog einfach eiskalt ihre Waffe und schoß neben Lori ins Kissen. Ally hörte Loris Schrei, aber auf ihr Ruf versicherte diese, sie sei noch ganz. Ihre Stimme klang erstaunlich verängstigt und Valpecca lachte herzhaft als er Mary beobachtete, die ebenfalls ihren Spaß zu haben schien.

Lorinda

Lorinda

Dieses Stück Scheiße Valpecca war zu allem fähig und Ally begriff endlich den ernst der Lage. Sie kauerte sich zusammen und weinte, wie schon zuvor kurz, aber heftig. Wenn Valpeccas Plan aufging, würde sie den Don niemals wiedersehen. Entweder würde er sterben oder Valpecca und Mary würden die beiden Frauen zu Tode quälen.

Mary Dalton

Mary Dalton

Verängstigt zog sie sich auf das harte Zellenbett zurück, kauerte sich zusammen und hörte nur einen Teil des vergeblichen Kampfes noch, den Lori kämpfte. Sie hatte nicht mal mehr Schuhe, da Valpecca es wohl spaßig fand ihr diese zu nehmen, nachdem sie sie geworfen hatte und so schloss sie die Augen und dachte an den Mann, der da draussen sicher in seinem Club saß und sich fragte, wo zur Hölle sie steckte.

Ally

Ally

Das wüsste sie auch gerne..

 

OOC: Ein genialer RPAbend, der wenn auch zeitweise etwas chaotisch, wirklich gelungen ist und ich hab mal wieder gemerkt, Ally denk nach, bevor Du Sachen wirfst…nu habsch keine Schuhe mehr *grummel* Bin gespannt auf Montag..

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