Eschaton: Unterschätzt mich nicht! & Chicago: Ein angenehmer Abend

Da ich Montag keine Zeit für den RP Blog zu Eschaton fand, hab ich mir mal wieder beide RPs in einem Blog vorgenommen. Eins noch vorweg, was mir immer sehr am Herzen liegt. Selbst kleine RPs können gut laufen, wenn jeder Ideen einbringt und man sich aufeinander verlassen kann. Ich danke meinen RP-Kollegen dafür, das sie so konsequent spielen, wie ich es auch tue und bin froh, das es Personen wie Ganzbaf, Kenny und Connor gibt, die uns die Sims oder Parzellen fürs RP bereit stellen und immer auch neue Ideen einbringen. So macht RP Spaß.

Eschaton

Ally saß oben auf dem freien Platz zwischen der Bar und dem momentan leeren Quartier des Anführers ans Geländer gelehnt auf dem harten Boden ihrer Unterkunft. Sie sah den Vögeln zu, wie diese über den Hügeln kreisten und überlegte, ob diese sich nur von Aas ernährten oder gar Lebende anknabbern würden, wenn sie keine Wahl hätten. Lorinda, diese Hardcore-Sektentussi, war auch da. Sie schwafelte wieder herum, jedoch sprach sie diesmal auch über sich, ihre Ideale und in gewisser Weise fand Ally sie mutig, denn sie selbst war besser im fliehen, als im jagen.

Hawk kam aus dem Schlafraum hoch und man sprach über das Wasser, was die Molock ihm gegeben hatte. Ally hatte es gefunden und zur Sicherheit erstmal abgekocht, denn der Brunnen war sicher nicht sooo sauber, wie sie es gerne gehabt hätte. Sie sprach ihn auf den Schnaps an und nach ein oder zwei dummen Sprüchen bot er ihr einen Schluck an, wenn sie ihn wollte…ohne Gegenleistung. Lorinda schien hoch erfreut, wie gut sich alles zusammen fügte, aber Ally war misstrauisch und gerade als das Thema auf die nächste Opferung für den Bambus zu sprechen kam, merkte man wie verweichlicht dieser Möchtegern-Sergeant doch war. Er wollte Flüchtlinge aus einem Lager besorgen, nicht weit vom Sektor, aber er würde sie nicht töten.

Als dann auch noch diese Heidi, dieses hässliche Weib, das für die gute Luft sorgte, ankam und meinte ebenfalls ein Opfer fordern zu können, verstand Ally nichts mehr. Die Molock hätte ihr ein Opfer zu bringen und die Menschen könnten doch Molocks opfern, sagte sie. Doch schon wieder mischte Hawk sich ein, wollte keine Molocks abschlachten, weil er befürchtete, dann kein Wasser mehr zu bekommen. Also wollte er nun für die Menschen und die Molocks je ein Opfer mitbringen. Nun gut, Ally war egal wie viel Ärger er damit haben würde, sie wollte nur ein Opfer, damit sie wieder einen Vorrat an Bambus hatten und den ausgebluteten Körper konnten sie sich ja teilen mit den Molocks um Wasser zu bekommen und um mal wieder was anderes als Bambus zu essen.

Es schien als sei sie die Einzige gewesen, die Willens war jemanden zu töten um zu überleben. Sonderbar, wenn man bedenkt für wie nutzlos man sie hielt. Also erzählte sie von ihrer Zeit beim Versorgungs-Konvoi und das sie mehr getan hatte um den Menschen zu helfen, als alle annahmen. Und sie erzählte von ihren Verfolgern, die ihr übel mitgespielt und sie um alles gebracht hatten, was sie je besessen hatte. Nun aber wollte sie hier bleiben und hatte lange nichts von diesen Verbrechern gesehen.

Müde zog sie sich dann doch recht bald zurück und liess Hawk und Lorinda zurück, wobei sie Hawk noch ihre Wasserflasche mit gab, damit er die 4-tägige Reise auch gut überstand. Mal sehen, ob die zwei Blut sehen konnten, denn sie war kein Mensch, der halbe Sachen machte.

Chicago

Als sie den Club betrat waren alle dort, dabei war Montags doch ein eher ruhiger Tag. Sonderbar, dachte Ally bei sich, begrüsste erst den Don mit einem Kuss, dann die anderen und setzte sich auf einen Hocker. Molly bat sie um einen Weißwein und Molly sprach sie mit ‘Miss Ally’ an. Miss Ally? War sie nun schon so eine? Das korrigierte sie schnell indem sie deutlich machte, das sie auch nur eine Tänzerin war und man sich duzte. Ally vermutete aber, ihre Nähe zum Don war an Mollys Verhalten Schuld und irgendwie fand sie dieses junge naive Ding wirklich reizend. Sie selbst war zwar erst 28, aber immerhin trennten sie 10 Jahre und das spürte man deutlich. Ally hatte vielleicht noch 2 oder 3 gute Jahre ehe sie dem Showbiz den Rücken kehren müsste, eher noch falls viele junge Tänzerinnen nach kamen. Das wusste sie und deshalb kostete sie jeden Moment aus.

Man trank, man scherzte und Feli war zusehends wütender wegen Archies mehr als schlechten Avancen und den Sticheleien von Lori und Molly.  Ally beobachtete die vier und war ansonsten damit beschäftigt, den Don mit ein paar Neckereien zu ärgern. Sie lachten und genossen den Abend wirklich und als Mary hinein kam und sich zu ihnen gesellt, war Ally äußerst freundlich, weil sie tatsächlich seit Langem keinen angenehmeren Abend erlebt hatte.

Lori erzählte noch von ihrem kaputten Auto und das Archie ihr mit dem Händler, der sie ziemlich im Stich gelassen hatte, helfen würde und als Ally das Stimmengewirr etwas zu viel wurde, verabschiedete sie sich für eine Weile und brach auf zu einem kleinen Spaziergang und um sich den Ort anzusehen, der ihr Leben verändert hatte und das im Nachhinein sogar zum Positiven.

Nach einem kurzen Zwischenstopp am Kino ging sie Richtung Hafen und dann links durch einige Hinterhöfe zu der Gasse, in der sie angeschossen wurde. Sie sah noch einige der Kratzer durch den Kugelhagel in den Wänden und kurz sah sie wieder Wilson mit seiner Waffe vor sich. Sie schüttelte das Bild ab, ging weiter und schloss damit ab. Sie spazierte Richtung Park und setzte sich eine Weile den Abend genießend ins Gras und sah den Enten und Schwänen zu.

Dann stand sie auf, putzte ihr Kleid ab und ging zurück in den Club. Lori und Archie gingen gerade und der Don war in seinem Büro. Als sie mit Feli allein war, erzählte diese ihr, Lori wolle kündigen und wäre unzufrieden. Besorgt versprach Ally am Mittwoch während der Probe mit Lori zu sprechen, machte sich dann aber auch auf und sagte feli gute Nacht, ehe sie zum Don ins Büro ging. Dort umarmte sie ihn und erzählte ihm von Loris Vorhaben und er versprach ebenfalls mit ihr zu reden. Ally und der Don verloren sich ein wenig in den Küssen, beschlossen dann aber zu ihr zu fahren, wo sie sich auf ihr Bett legten und an einander gekuschelt einschliefen.

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10 responses to “Eschaton: Unterschätzt mich nicht! & Chicago: Ein angenehmer Abend

  1. Ja, zumindest hat er das bei seinem Kumpel Marc getan, als er ihm die Wirbelsäule zertrümmerte und ihn danach lebendig ausgeweidet hat.

  2. Sagen wir mal so, der Seargant sollte nicht zu lange Blickkontakt mit Blut haben……… der hat so ne kleine unangenehme Macke

    • Darf? ich kann auch wieder Vel fragen, die spielt gern für mich ne Leiche 😉 Aber ich bin ihr immer noch was schuldig für den letzten Einsatz, könnte mich teuer zu stehen kommen.

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