Chicago: Nun ist alles egal

Ich war gerade auf dem Weg zum Club um eine Flasche Whiskey für den Pater zu besorgen, zu dem ich am Abend noch in die Beichte wollte, als ich Lori im Park sitzen sah und zu ihr hin humpelte. Sie begleitete mich in den Club und als wir dort ankamen wich mir schon beim Anblick der Anwesenden die Farbe aus dem Gesicht.  Fhina Kendrone und Alessio di Valpecca. Beide? Nein, das war mir zu viel und ich steuerte zielstrebig gen bar, wo ich mir von Mad erstmal einen Whiskey geben liess.

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Natürlich blieb meine Anwesenheit nicht ganz unbemerkt und Miss Kendrone kam zu mir an die Bar um sich über meine Gesundheit zu erkundigen. Ich erklärte, dass ich noch 2 Shows ausfallen würde und sie schien beinah freundlich und verständnisvoll. Ich tat also wie Duncan mir geraten hatte, hielt mich im Hintergrund und versuchte ruhig zu bleiben. Dennoch trank ich noch einen zweiten Whiskey als sie endlich zurück an den Tisch ging und nachdem sie noch Lori und Felicia schikaniert hatte.

Ich liess mir von Felicia eine Flasche Whiskey geben, die ihn mir irgendwie erstmal verwehren wollte, aber als sie hörte, für wen er war kicherte sie nur. Ich glaube nicht, dass sie wusste, weshalb ich den Whiskey mit nahm. Armes naives Ding. Lori gab mir unterdessen 2 Dollar und als ich fragte von wem das wäre, meinte sie vom ‘neuen’ Boss. Mir wurde übel. Wollte di Valpecca mich verarschen? Ich griff mir das Geld und meine Krücken und humpelte zu seinem Tisch, an dem ebenfalls Fhina Kendrone und Miss Scilagi, die Verlobte von Dr. Hobbs saßen. Ich begrüsste die Herrschaften freundlich und legte di Valpecca die Scheine wieder vor die Nase. “Sie können ja doch die Leute begrüssen.” sagte er in seinem widerwärtigen überheblichen Tonfall und ich erwiderte.”Sicher kann ich das und ich kann ebenfalls auf ihre Almosen verzichten”

Leider wusste er rein gar nichts von diesem Geld und als mir dämmerte, dass Lori nur versucht hatte die Situation etwas zu kitten und mir ihr Geld gegeben hatte, war es leider zu spät. Ich gab eine halbgare Antwort und er?

“Beehren Sie uns gerne als ‘Gast’ wieder!”

Ich war schon an der Tür als es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Hatte er mich gerade entlassen? Hatte er gerade mich, Ally Nelson, den Star des Cotton Club, die Geliebte des Don…nun gut, ich hoffe mal, dass wusste er nicht, entlassen? Als Fhina dann auch noch sagte, jedes Personal wäre ersetzbar, war es wohl klar. Felicia kam zu mir gerannt, versuchte noch mich zu beruhigen. Der Boss wäre ja bald zurück. Aber ich ging.

Mein Ziel war wie zuvor die Kirche, aber vor der schweren Holztür blieb ich stehen und bog gen Friedhof ab. Dort setzte ich mich an einen Baum und auch wenn es sicher falsch war, ich öffnete den Whiskey und begann zu trinken.

Als ich so da saß, fluchte und gerade nach etlichen gescheiterten Versuchen mir eine Zigarette angezündet hatte, stand auf einmal Dr. Hobbs vor mir, sichtlich besorgt. Er setzte sich zu mir ins Gras und ich erzählte ihm, was vorgefallen war. Natürlich wollte er es dem Don sagen, aber genau das wollte ich nicht. Er sollte sich nicht aufregen, nicht wegen mir, einer Tänzerin, die er später wieder einstellen können würde.

Ich und der Doc teilten uns den Whiskey und einen Moment lang überlegte ich, ihm doch von den Albträumen zu erzählen. Doch die Angst für verrückt gehalten zu werden, nein die war einfach zu groß. Als er mich heim bringen wollte, lehnte ich dankend ab, liess mir aber auf helfen und mich zurück zur Kirche bringen. Dort verabschiedete ich mich vom Doc, der mir einen schönen Abend wünschte und betrat das Gotteshaus leicht schwankend.

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Der Pater empfing mich freundlich und hatte auch sofort Zeit für meine Beichte.  Mein Bein schmerzte beim hin knien, aber es war auszuhalten und so erzählte ich ihm von meinen Sünden, aber auch den Geschehnissen in letzter Zeit. Natürlich sagte er meine Sünden wiegen schwer und nur das Schwert Gottes können mich von meinen Sünden erlösen. Ja, ich wusste was er wollte und an jedem anderen Tag wäre ich nicht darauf eingegangen, doch diesmal gab ich nach und tat was er mir sagte…

OOC: Spannendes, teilweise Filmreifes RP war das gestern. Ich steh ja total auf Drama *lach* Ich hab noch Bilder gemacht, war gestern aber zu müde sie schon hoch zu laden, daher schau ich nachher mal, ob ich sie noch rein setze später.

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5 responses to “Chicago: Nun ist alles egal

  1. *verwundert schaut* ist dir auf`gefallen das du die Story heute in der “Ich” Form geschrieben hast?
    Dieser Di Valpecca ist echt n Arsch…. Goth wie ich den hasse

  2. Nein, es klingt nicht mies, es fällt einem Stammleser nur direkt auf 😀
    Oh, Di Valpecca, das wird noch was

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