Chicago: Blut

Ally schlief unruhig. Sie wandt sich, streckte die Arme aus, schrie erstickt. Ihr Körper zitterte, erschlaffte, verkrampfte sich und ihr Kopf glühte. Sie träumte…

Ein bewaffneter Mann bricht die Hintertür auf. Wilson. Angst

Er bedroht sie. Sie geht mit ihm. Verzweiflung

Sie muss sich ausziehen. Demütigung

Zieht seine Sachen an und wird geknebelt und gefesselt. Abscheu

Er bringt sie in eine Seitenstraße. Zwingt sie vor ihm her zu gehen. Panik

SCHÜSSE

Ally schreit laut im Schlaf.

Er ist schwer verletzt, aber lebt. Kendrone. Hoffnung

Sie beruhigt sich wieder und atmet regelmässig.

Im Schlaf durchlebt sie diesen Tag wieder und wieder.

Langsam öffnet sie die Augen, blinzelt und sieht wieder die weißen Wände des Krankenzimmers. Ihr Bein schmerzt und als sie die aufgeschnittene Hose betrachtet wird ihr wieder schlecht. Kein Traum. Sie wurde angeschossen und trägt immer noch die Kleidung von Wilson. In einer kleinen Panikattacke zieht sie die Sachen aus und schnappt sich das Krankenhaushemd vom Stuhl neben dem Bett, streift es über. Sie setzt sich auf die Bettkante, ihr Bein wiegt schwer mit dem Verband an der Wade und ein fieser Stich durchfährt ihren Körper als sie versucht den Fuß aufzusetzen.  Sie schnappt sich ein paar Krücken, die ebenfalls an den Stuhl gelehnt wurden und mühsam kommt sie auf die Beine. Langsam, Schritt für Schritt bewegt sie sich auf die Tür zu. Dort angekommen, späht sie vorsichtig hinaus und so schnell wie überhaupt möglich, läuft sie auf die Krücken gestützt zu dem Zimmer nebenan, öffnet die Tür und geht hinein.

Dort liegt der Don und sieht schrecklich aus. Einen Augenblick überkommt sie blanke Panik, dass er tot sein könnte, aber dann bewegt er sich und man hört ein leises schmerzverzerrtes Stöhnen. Sie humpelt zu ihm, lässt sich auf dem Stuhl neben seinem Bett nieder und legt die Krücken zur Seite. Müde blickt sie in sein blasses Gesicht und während ihre Hand auf seinem Arm liegt, flüstert sie:” Du hast mir versprochen lebend da raus zu kommen. Hältst Du dein Versprechen nicht, muss ich Dich wohl oder übel im Lake Michigan ersäufen, du liebenswerter Bastard.” Ein Lächeln huscht über ihre Lippen und als große Müdigkeit sie überkommt, sinkt ihr Kopf auf den Rand seines Bettes und sie schläft endlich wieder. Traumlos.

OOC: Ein Wahnsinns-Spektakel. Ich war so nervös, ich konnte kaum einen Satz schreiben, nachdem Ganzbaf mich exakt 10 Min vorm RP in seine Story eingewiesen hatte. Absolut genial.

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2 responses to “Chicago: Blut

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