Chicago: Von gesplittertem Glas und Tränen

Es fing alles an wie an jedem anderen Abend auch. Man traf sich an der Bar und trank gemeinsam…

Ally kam als Letzte in den Club und begrüsste zuerst Angelo Rosetti, der sie mal wieder mit einem Besuch beehrte, ehe sie Lori, Felicia und dem Don einen guten Abend wünschte. Man plauderte, trank und gerade als die Frauen die Freitags-Show planen wollten, hörte man draußen die ersten Schüsse. Clint Wilson hatte die Wachmänner vor dem Club einfach eiskalt niedergeschossen, Beide waren wohl sofort tot. Rosetti und Kendrone rannten Richtung Eingang, zogen ihre Waffen. Während Felicia irgendwo hinter einem Tisch sich versteckte, hockten sich Lorinda und Ally mit Mad hinter die Bar und wollten vorsichtig durch den Hinterausgang fliehen. Doch auf einmal schoss jemand durch den Vorhang und sie waren umzingelt. Später stellte sich zwar heraus, dass Wilson es war, aber woher hätten sie es wissen sollen. Sie krochen die andere Seite entlang und rannten zu den Männern und Felicia, die orientierungslos umher irrte. Der Don scheuchte sie aus dem Club rüber zum Domielle, wo die Frauen sich vorerst versteckten.

Er kam nicht hinterher…Ally starrte Panik erfüllt aus dem Fenster…

Angelo stürmte herein, wollte, das Ally vom Fenster weg geht, aber so ganz bekam sie es nicht mit. Erst als ein Officer das Cafe betrat ging sie ein paar Schritte rückwärts, stieß gegen Angelo, hatte dies aber wohl nicht mitbekommen. Der Officer und Angelo rannten zum Club…wieder Schüsse. Immer noch keine Spur vom Don. Ally sank auf einen Stuhl und es war als wäre es gestern gewesen, wo der Don blutüberströmt herein kam und sie ihm die verfickten Kugel raus geholt hatte. Damals war es ihr egal gewesen, ob er lebt oder stirbt. Nun, nicht egal, aber er war ihr Boss und ohne ihn gabs keinen Lohn. Gott war sie dumm. Sie starrte immer wieder zur Tür und brach endgültig weinend zusammen.

Schliesslich holten die Männern sie aus dem Cafe, der Club sei nun sicher, hieß es und es parkten auch schon Krankenwagen am Hintereingang. Mad, Amber und einer von Kendrones Männern, den sie nicht namentlich kannte, wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie wollte so gerne zu ihm, ihn fragen, ob es ihm gut geht, doch sie brachte keinen Ton heraus, starrte über die zerstörte Einrichtung hinweg auf ein Plakat und nahm nur von Fernem wahr, dass Angelo rum schrie um seinem Ärger Lust zu machen. Lori brachte ihr Whiskey, sie ging an ihr vorbei, setzte sich und selbst die Stimme von Mary holte sie nicht ganz aus dieser inneren Ohnmacht zurück.

Ganz langsam nur fing sie sich wieder und begann Mary Vorwürfe zu machen, aber ihre Energie war aufgebraucht.  Jemand brachte Whiskey,  Felicia. Sie trank einen großen Schluck und ihr Blick fiel auf Lorinda, die vollkommen fertig ihr gegenüber saß. Sie griff ihre Hand, aber selbst diese Geste war leer. Jeder wusste, alles was nun geschehen würde, wäre noch gefährlicher.

Kendrone warf sein Glas an die Wand. Die Scherben verteilten sich auf dem Fußboden. Ally fauchte ihn an, er schrie zurück. Sie wusste, er hatte Recht, reichte ihm ihr Glas und überlegte, wie sie Lori retten konnten. Denn das war nun überdeutlich. Er würde keine Ruhe geben eher sie nicht bekam und ihm wäre egal wie viele dabei drauf gingen..

Sie wollte Heim und der Don bestand darauf die Frauen zum Domielle und Ally zu ihrer Wohnung zu bringen. Felicia kam etwas später hinterher und wartete auf den Don, als er und Ally sich verabschiedeten. Ally blickte ihn kraftlos an und den Gute Nacht Kuss nahm sie selbst kaum mehr wahr, hörte aber das Kichern von Felicia. Sie ließ Beide unten zurück und stieg in den Fahrstuhl. Oben angekommen, legte sie sich mit dem Kleid ins Bett und rollte sich zusammen. Abermals begann sie zu weinen. Heute war von der toughen Ally nicht eine Spur übrig geblieben. Irgendwann nachts schlief sie endlich ein und träumte von zerschossenen Espressomaschinen, dem verängstigten Blick von Lorinda und hörte jemanden höhnisch lachen…

OOC: Man was ein RP. Ich bin ja sonst nicht so der Fan von Schießereien, aber in Chicago passt das einfach geil. Es hat tierisch Spaß gemacht und meinen Respekt an die Männer, die wirklich wie wild durch die Gegend geflogen sind und das Ganze so spannend gestaltet haben.

 

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30 responses to “Chicago: Von gesplittertem Glas und Tränen

  1. wie mary die ally gestern so aufgelöst sah, kam ihr der gedanke, dass wilson doch auch was gutes an sich hat. ;P

    japp, es war ein ungeheuer temporeiches rp. die steuereinheit hinter der tastatur war nass geschwitzt. 😉

  2. Hey Ally war vollkommen fertig. Wäre Mary Wilsons Objekt der Begierde, hätte sie sich allerdings ne Waffe geschnappt und sie, zum Wohle aller, schnell ausgeliefert an ihn.

    Oh ja, Capone wäre stolz auf Euch 😉

  3. Oh nein, Ally war aufgelöst *schnief* wie schrecklich
    *füllt sich etwas von der Säure in ein Glas, klopft sanft dagegen*
    Ally kannst du mich hören
    *winkt zum Glas*

  4. *läßt fast das Glas fallen als er tatsächlich eine Stimme daraus hört, drückt das Glas an sich und schaut sich um, obs einer mitbekommen hat, schleicht dann nach oben und stellt das Glas auf den Kamin*
    “So, von hier aus kannst du alles sehen, hast sogar einen tollen Blick über die Stadt,”
    *Küßt den Deckel vom Glas*

  5. *schraubt vorsichtig den Deckel ab, kippt alles in eine scheisse teure 5000 Jahre alte Schüssel aus der Ming Dynastie und guggt was passiert*

  6. *Die Flüssigkeit beginnt zu qualmen und scheint zu kochen. Der Dampf zieht unter die Decke und verteilt sich im Raum. Die Schüssel ist leer*

    .
    .
    .
    .
    .
    *kommt um die Ecke und schaut Dich verwundert an* Was denn? Bin doch noch hier
    .
    .
    .
    *g*

  7. * schaut auf die Schüssel, auf das Glas, schaut dich an und wiederholt das ganze noch zwei mal bevor sein Blick auf dir hängen bleibt, dann grinst er breit und sagt *
    So gefällst du mir auch besser und bitte, zieh nichts an, bleib so

  8. *wundert sich wo das Tischtuch herkommt*
    Natürlich hätte ich das gerne und übrigens hat das Tischtuch was du da hast mal Mary gehört, wer weiß was sie alles damit gemacht hat.
    *legt sich genüsslich aufs Sofa und schaut dich an*

  9. *krufft sich vom Sofa, macht den Kamin an, schmeißt ein paar Holzscheite drauf und schaut zu wie die Tischdecke lustig abfackelt bevor er wieder auf das Sofa krabbelt*

  10. doch ist es, alles mögliche kann gekrufft werden.
    *legt seine Arme um dich*
    Glaub ma dem alten Kendrone, der kennt sich aus

  11. *quiekt und versucht von der couch zu flüchten* Hey, auf Ally quälen steht die Todesstrafe, nebst Übergabe des Cotton Club an Sabrina, die hoffentlich daraus ne Shopping Mall macht *schnappt sich den Eiskübel, zieht die Flasche Champus daraus und stell sie vorsichtig ab ehe sie das Eiswasser über dich zu schütten versucht*

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