Chicago: Schnapsdrossel

Ally war total nervös vor der Beichte. Auch wenn sie sich vor nahm nicht alles zu erzählen, aber die Kirche flösste ihr irgendwie Respekt ein und sie überlegte, ob sie den Pater nicht doch mit ihrem Körper…verdammt, woran dachte sie da nur. Sie bekreuzigte sich, was sie seit Jahren nicht getan hatte, und ging langsam auf die schwere Tür zu.

Drinnen war es nicht ganz so kalt, aber sie fröstelte bei dem Gedanken daran, so lange nicht hier gewesen zu sein. Der Pater saß im Beichtstuhl und so übergab sie ihm die erste Flasche Whiskey und er genehmigte sich direkt einen Schluck.

Im Beichtstuhl dann hatte sie einiges zu erzählen, begann mit den harmlosen Dingen wie Lügen und kleineren Diebstählen. Als sie dann allerdings auf das Tanzen und die damit verbundenen Avancen der männlichen Gäste einging, denen sie ab und an nachgegeben hatte, wurde der Pater hellhörig.

Ja, sie war nicht frei von von Sünde, im Gegenteil. Der Pater warf ihr sogar vor, dass der Belzebub tief in ihrer Seele verankert war und sie, da kaum einsichtig ob ihrer Sünden, um einiges schlimmer wäre als ihr Boss Don Kendrone. Ihr schwante böses und ehe der Pater über die zu verrichtende Buße urteilte, übergab sie ihm die zweite Flasche Whiskey, die er gierig an sich riss.

10 Vater unser, 5 Ave Maria und…ihr Höschen. Sie musste lachen. Dieser Lustmolch. Genau wie sie es von Kendrone gehört hatte, hatte sie noch einmal Glück gehabt. Sein ‘Schwert Gottes’ hatte er stecken gelassen um stattdessen dem Alkohol zu frönen.

Sie war Profi genug um ihm glaubhaft zu zeigen wie sehr sie Reue zeigte und mit Leichtigkeit hob sie ihren Rock, ohne doch den Blick für ihn auf alles frei zu legen, da ihr Rock langsam wieder über ihre Schenkel rutschte nachdem sie ihr Höschen runter zog. Als sie es ihm gab, sah sie wie er daran roch und schüttelte amüsiert den Kopf.

Schnell darauf bedankte er sich bei ihr und zack war die Aussparung in der Wand schon wieder zu. Sie stand auf, strich ihren Rock glatt und mit einem kleinen Grinsen auf den Lippen ging sie heim. ‘Dann bis nächsten Monat’ dachte sie bei sich.

OOC: Das RP war wirklich amüsant und sorry, aber ich hab sooo sehr gelacht als der Kommentar mit dem ‘Schwert Gottes’ kam. Und dann steckte der gute Pater ja auch noch im Beichtstuhl fest…

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12 responses to “Chicago: Schnapsdrossel

  1. Hey sei froh das du mit der zweiten Flasche gut vorgesorgt hattest, sonst wäre der Satz noch um einiges besser geworden den der Pfaffe auf den Lippen hatte.

  2. Das nennt man psychologische Kriegsführung, gebe deinem Gegenüber das Gefühl ein schlechter Mensch zu sein und er wird alles tun um seine Seele zu retten 😉

  3. Haken! Ally hat genau eben NICHT alles getan um ihre Seele zu retten, weil er ihr sagte, sie sei ein schlechter Mensch. Diese Beichtstühle sind schon praktisch, man könnte ja sonst dem Pater zu nah kommen und ihm eine langen, wenn er sowas von sich gibt ^^

  4. Noch nie, aber wenn Du so fragst, klingt das, als hätte ich Recht *fiesgrins* Oder hängen da auch BHs und Strapse? Ohhh, vielleicht will er die garnicht als Andenken, sondern sie tragen? Herrje, Kopfkino *schmunzel*

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