Chicago: Aufgelauert

Die Probe mit den Mädchen lief erstaunlich gut. Felicia hatte ihre Trommeln hervor geholt und so tanzten Lori und Ally passend dazu in ihren Bauchtanz-Kostümen. Lori schien den Spruch des Bosses beherzigt zu haben und hatte wirklich nur das Nötigste bedeckt, während Ally sich vollkommen in ihrem mehrlagigen Rock verliebt hatte, aber dann doch das Oberteil gegen goldglänzende Pasties tauschte um halbwegs mit Lori mithalten zu können. Die schwarze Tänzerin war größer, schlanker und hatte eine Art angeborenes Rythmusgefühl. Auch wenn sie sie mochte, der ein oder andere Blick zu ihrem Boss gefiel ihr langsam weniger. Noch schwieg sie aber, riß sich zusammen und war ganz auf die Arbeit konzentriert.

Sabrina, Kendrones Tochter sah sich einen Teil der Proben an, ebenso wie eine junge Dame, die aber weder wie empfohlen etwas zu Trinken bestellte, noch viel sagte, ausser das ihr gefiel, was die Frauen da probten. Ally hatte nach den Proben kurz mit Sabrina gesprochen wegen der Musikerin und die Tochter des Bosses hatte diese gerne eingestellt.

Als Ally nach der sehr guten Probe mit Lori und Felicia durch den Park eilte um schnell heim zu kommen, kam sie natürlich wie immer an der Kirche vorbei. Irgendjemand rief von innen:”Geh beichten!” und sie blickte sich verwirrt um. Galt das nun wirklich ihr? Abermals forderte man sie dazu auf und schon begann sie zu schimpfen.”Welcher Penner versteckt sich und jagt mir diesen Schrecken ein?” Und prompt als sie sich umdrehte, stand tatsächlich der Pfaffe vor ihr. Verdammt, sie hatte gerade ihn als Penner beschimpft…

Er begann auf sie einzureden, sie müsse bald beichten kommen, da sie im Club arbeitete und der Club so etwas wie Gomorra war. Sie hatte gar keine Ahnung was Gomorra war, ein Casino? Sie versuchte sich raus zu reden, meinte eine Beichte würde zu lange dauern, aber nein. Der Pater namens Camillo, der Name brachte sie wirklich sehr zum lachen, gab einfach nicht nach. Er verlangte sogar ne Flasche Hochprozentiges von ihr und gab ihr deutlich zu verstehen, wie wichtig es war, sich dem Fegefeuer zu entziehen. Sie würde allerdings geradewegs darauf zu steuern.

Irgendwann lenkte sie ein. Natürlich hatte sie ewig nicht gebeichtet, aber mehrfach gegen die Gesetzte Gottes verstoßen, teilweise mit bloßer Absicht. Das würde eine verdammt lange Beichte werden. Aber vorher würde sie die Show hinter sich haben wollen. Wer weiß, ob der Pater ihr nicht den Kopf abreissen würde, nachdem sie bei ihm war. Also wollte sie zumindest das die Proben nicht umsonst gewesen waren und hoffte inständig, er würde sie danach nicht mehr nerven, vermutete allerdings eher das Gegenteil.

 

OOC: Die Probe lief super, danke Mädels und der Pater *hust* Ich hatte den Finger auf dem Home-TP Button und les dann den Chat. Du hast Schwein gehabt lach.

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12 responses to “Chicago: Aufgelauert

  1. Es war nicht Gomorra es war Sodom, Sodom wars und das ist nicht das selbe 😛
    Ich hatte nicht Schwein, du hattest Pech *ggg*

  2. Du bezichtigst einen Mann Gottes der Lüge *Augenbraun hebt*
    Und du hattest Pech, hättest du Glück gehabt, wärst du weg gewesen ohne Strafpredigt

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