Chicago: Raubkatze ganz zahm

vik&maddyViktor blätterte desinteressiert in der Zeitung als er auf Madeleine wartete und blickte immer wieder zur Tür. Als sie endlich auftauchte raubte ihr Anblick ihm vollends den Atem. Sie sah einfach umwerfend aus in diesem roten Kleid und er konnte nicht umhin daran zu denken, wie schön die Zeiten früher gewesen waren. Er begrüsste sie überschwänglich und führte sie an seinen Tisch.

Dort ließ sie sich neben ihm nieder und die zwei sprachen über so vieles, hauptsächlich die Situation, die schon ohne Worte kompliziert genug war. Er rang mit sich, sie wirkte heute so zerbrechlich und er…er schwelgte in Erinnerungen. Aber er konnte sich nicht einfach nehmen, was da zum Greifen neben ihm saß. Er wollte Ärger mit dem Don vermeiden, war ja auch noch sauer auf Maddy oder?

Vieles beschäftigte ihn. Insbesondere ging er gedanklich der Frage nach, was er tun konnte um ihr wieder nah zu sein und siehe da, sie war schwach einen Moment lang. Also lud er sie ein für Freitag. Ein Dinner im Cotton Club. Nun, vielleicht nicht die richtige Wahl. Oder doch?

Bevor sie sich verabschiedeten war die Anspannung der beiden greifbar. Als Mady ihm einen Abschiedskuss auf die Wange gab, packte er sie, küsste sie kurz aber stürmisch auf die Lippen und sie verließ vollkommen überwältigt das Cafe.

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4 responses to “Chicago: Raubkatze ganz zahm

    • Ich glaub so endet das hier aber nicht. Ach siehste mal, ein Film, den ich mir nie ansehen wollte. Die gestrigen komplexen Dialoge konnte ich schwer zusammen fassen. Mal schaun, aber Viktor scheint vergessen zu haben was er Kendrone versprach…oder nicht? 😉 Ich habe ihn bewusst sehr wankelmütig gewählt, ein wenig um Unruhe zu stiften und um zu zeigen welchem Konflikt er Maddy gegenüber ausgesetzt ist. Ich muss nun aufpassen ihn nicht zu nem weinerlichen Weichei verkommen zu lassen, sonst muss ich ihn Selbstmord begehen lassen lach.

  1. Unruhe ist immer gut, aber Selbstmord kommt nicht in frage, wo bleibt der Spaß. Sollte er wirklich mal zu etwas verkommen was nicht sein soll, gibt es genug Leute die gewisse Arbeiten mit Freude und Genuß ausführen würden

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