Chicago: Zweifelhafte Aufmerksamkeit

Als Ally schon eine Weile vollkommen alleine im Club an einem der Tische saß, einen Whiskey trank und sich geistig auf einen anstrengenden Abend vorbereitete, hatte sie nicht geahnt, das es so kommen würde. Maddy kam herein und kurze Zeit darauf kam auch der Boss aus seinem Büro, den sie zuvor garnicht bemerkt hatte. Maddy entführte sie gleich zu einem 4-Augen-Gespräch in Kendrones Büro und was sie dort erwarten sollte, war nichts gutes.

Maddy verhörte sie abermals zum Thema Mary und Ally hatte große Mühe ihre Klappe zu halten, nachdem Maddy sie geohrfeigt und gegen die Wand gedrückt hatte wie ein Ringer oder ein ähnlich starker Mann. Woher nahm sie nur diese Kraft? Maddy sah doch nun wahrlich nicht aus, als wäre sie stärker als Ally und dennoch. Egal. Ally hielt dicht, wie immer, aber das man sie gebeten hatte nichts zu sagen rutschte ihr dann leider doch raus.

Kendrone war derweil ziemlich sauer, das beide so lange brauchten und schrie mehrfach, sie sollen endlich raus kommen, es gäbe Gäste. Ally vermutete allerdings, dass er in Wahrheit nur keine Sekunde länger mit Mary allein sein wollte.

Sie ging schnell tanzen und mühte sich ab eine gute Figur zu machen.

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Währenddessen betrat Viktor den Club und schien wirklich bester Laune bis er Madeleine entdeckte und die wie vermutet ihn schon vor ihrem Boss Kendrone abfing. Viktor hatte seinen neuen Anzug an, schien auch sonst sehr  darauf bedacht einen guten Eindruck zu machen und liess sich der Dame an Kendrones Tisch vorstellen, die sich als Mary Dalton entpuppte, die Dame, die Maddy ein Dorn im Auge zu sein schien. Er war höflich, charmant wie immer und Maddy schien dies vermuten lassen, das sie beide wohl wieder quit seien. Aber dem war nicht so. Er würde so schnell nicht vergessen und als Maddy und Mary aufbrachen um irgendetwas am Hafen zu erledigen, war Maddy auch Teil des Gesprächs mit Kendrone.

Dieser hatte unlängst seine Informationen über Viktor eingeholt und wie vermutet auch festgestellt, das Maddy seine verhängnisvolle Partnerin gewesen war, die ihn in den Ruin getrieben hatte. Viktor erzählte ihm noch bereitwillig von den 50.000, die sie ihm eigentlich schuldete und Kendrone liess durchblicken, dass er nicht wollte, das Viktor sich wieder einwickeln liesse, was durchaus in beider Interesse lag. Madeleine war eine unberechenbare Größe für Viktor, die es zu Umgehen galt. Kendrone gratulierte ihm zum neuen Posten als Bankdirektor der First Bank of Chicago und so stiessen sie darauf an und auf eine gute Zusammenarbeit, was sich von selbst verstehen sollte.

Als er nun später am Abend bereits zurück in seinem Zimmer im Domielle war, erhielt er einen Brief von Madeleine. Sie wollte ihn Sonntag Abend sehen und schien bereit alte Gemeinsamkeiten wieder aufzuwärmen, wollte aber die Vergangenheit abschliessen. Wie verlockend, dachte Viktor und doch wusste er, diese Art wie Maddy sich um ihn bemühte war niemals ohne Hintergedanken. Doch er war nicht dumm, er wusste, dass sie ihn nicht mehr kontrollierte und das er keineswegs gewillt war, sie kontrollieren zu lassen. Kendrone und er hatten schon ansatzweise gute Deals ausgehandelt und er hoffte darauf am Sonntag noch mehr darüber zu erfahren, zumal Montag wohl für Kendrone ein wichtiger Abend zu sein schien und es danach eventuell in der Stadt friedlicher zugehen sollte.

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Als der letzte Gast gegangen war, machte auch Ally Feierabend und gesellte sich zu Kendrone an den Tisch. Er gab ihr von seinem guten Whiskey aus und wirkte besorgt über abgefangene Lieferungen. Sie sprachen über die Art, wie Maddy versuchte an Allys Informationen über Mary zu gelangen und Kendrone gefiel es ganz und gar nicht, aber wollte er dies ‘noch’ auf sich beruhen lassen. Gerade als sie über die Problematik der Umgehung des Wasserwegs für die Alkohollieferungen sinnierten stieß Maddy hinzu und schien tatsächlich empört darüber, dass ihr Boss über so etwas wichtiges mit Ally, einer einfachen Tänzerin sprach. Es folgten ein paar Stutenbissigkeiten und Beleidigungen und Maddy schien wirklich zu denken, sie könnte einfach wütend gehen. Weit gefehlt. Kendrone knallte ihr eine und zog sie zurück auf einen Stuhl. Er drohte ihr, solle sie sich nicht benehmen würde er sie töten und wahrlich, sein Blick wirkte todernst und eiskalt.

Nachdem klar war, wo jeder seinen Platz hatte, erlaubte Kendrone Ally von der Abmachung mit Mary zu erzählen und Madeleine schien beinahe enttäuscht, als sie endlich wusste, worum es ging. Tja, so ist das, wenn man wegen einer Kleinigkeit anfängt Dinge hinein zu interpretieren, die garnicht da sind. Ally erzählte auch davon, das sie glaubte, Mary würde ihr nach dem Leben trachten und Kendrone teilte ihre Meinung leider. So beruhigte sich die Situation wieder und Maddy ging um noch einiges zu erledigen, nicht aber ohne Kendrone noch einen spitzen Kommentar mit auf den Weg zu geben.

Kendrone schenkte Ally nach und so langsam wurde ihr wirklich schummerig. Den unverdünnten Whiskey vertrug sie weniger gut und das sah man ihr nach einer Weile auch an. Kendrone brachte sie noch ins Domielle und organisierte für sie ein Zimmer mit wundervollem Ausblick auf die Stadt. Chicago war wirklich ein Traum, besonders im Winter. Ally umarmte ihn zum Dank und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Sie war nicht sicher wieso, aber sie fand in ihm einen Vertrauten, der sie schützte und so wusste sie, das sie die richtige Seite gewählt hatte. Als sie sich aufs Bett setzte und die Schuhe auszog, spürte sie noch seinen Blick im Rücken ehe die Fahrstuhltüren sich schlossen und er fort war.

Langsam zog sie sich aus, nur in Unterwäsche legte sie sich in das weiche Bett und schloss die Augen. Ihre Gedanken kreisten um die letzten Wochen und mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Wissen, es würde schon alles gut werden, glitt sie langsam hinab ins Reich der Träume.

 

OOC: Ich sollte mal Bilder machen, insbesondere wenn so viel Text auf Euch einprasselt. 😉 Das RP gestern hat viel Spaß gemahct, obwohl Ally, als Maddy und Kendrone sich stritten, gerne geflüchtet wäre oder sich unter dem Tisch verkrochen hätte *lach* Immernoch schade, das wir nur zu Viert gespielt haben. Ally kann aufgrund ihrer Rolle wenig durch die Stadt wandern oder so, Viktor hatte ich ja nur kurz zur Weiterführung der Story da, aber ihn werde ich ab und an mal einen Spaziergang machen lassen in nächster Zeit. Ich hoffe immernoch auf den ein oder anderen neuen RPler, der evt  mal nen einfachen Bürger spielt und so die Vielfalt erhöht. Deshalb ist Viktor ja auch nun dort. Klar ist er Kendrone wohl gesonnen, aber er gehört nicht der Mafia an, er leitet nun die Bank, die alle gleichermaßen nutzen können. Dort werde ich nun auch des öfteren zu finden sein, ein wenig RP Möglichkeit bieten, Kontakte knüpfen. Also kommt gerne zu mir, ob mit legalen oder illegalen Anliegen. Hauptsache mein Gehalt stimmt *lach*

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8 responses to “Chicago: Zweifelhafte Aufmerksamkeit

  1. es war ein toller abend gestern und erst der charmante viktor. sowas gefällt mary und da könnte sie fast schwach werden… fast! lif war gestern am hafen, er spielt wohl einen iren. ich habe ihn nur mit der cam gesehen und wie er dort war, hatte maddy schon mary am wickel. mal sehen, ob mary ihn das nächste mal kennenlernen kann. vielleicht wäre es gut, irgendeine begründung zu finden, warum man an den hafen muss, damit auch er mal zum spielen kommt.

  2. Mit ein Grund weshalb ich Viktor auf den Plan gerufen habe. Das mit der Bank ergab sich im RP, passt mir aber gut in den Kram, weil Zentral gelegen und es verschafft mir Möglichkeiten. Naja eigentlich hab ich Viktor nur nach Chicago geholt um Maddy zu ärgern ;P

    Ja, Lif würd ich auch gerne kennen lernen, aber der müsste sich auch ein wenig mehr bewegen, wobei wir ja auch sehr starr sind, was aber leider daran liegt, das wir immer irgendwie ins RP eingebunden sind leider.

  3. Joar, das werden wir ja sehen, auch wie sich die einzelnen Personen einander gegenüber verhalten. Es wir spannend 😉 Hach, hab ich schon erwähnt wie sehr ich Chicago mag ? 😉 Apropos…Stand BE-Watching: Melde gerade Anfang Folge 5 der 3. Staffel 😉

  4. Ich fand es klasse gestern Vorfälle denn Konflikt.war wie russisches Rollet. Maddi kann sich frei bewegen und lief kennt sie schon er hört halt ihren zu treffen. Mal sehen was nach Montag wird

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