Chicago: Schlagabtausch

Ally hatte eine Nachricht erhalten, sie solle abends sich mit Madeleine im Cotton Club treffen und war nun schlecht gelaunt durch die Straßen zu Fuß unterwegs. Ein Auto besaß sie nicht und der eisige Wind schien durch ihren Mantel zu kriechen. Sie fror und beschloss die Abkürzung durch den Park zu nehmen. Als sie die Hälfte des Parks durchquert hatte und sich schon auf einen Grog oder heissen Tee im Club freute, bemerkte sie einen Man auf der Bank gegenüber vom Teich. Sie erkannte ihn sofort, obwohl er seitlich zu ihr saß. Es war Duncan, ihr Kollege und die ausführende Hand von Don Kendrone.

Sie grüssten einander und auch wenn gleich das letzte Aufeinandertreffen mit einem Flirt geendet hatte, Ally war in seiner Gegenwart mehr als unsicher und das lag gewiss nicht an seinem zweifelhaften Beruf. Ihr lag einfach etwas an dem Mann. Er bot ihr an, sich zu ihm zu setzen und dies tat sie sehr gern. Man plauderte über die gestrigen Ereignisse und als Ally fröstelte, rückten Duncan und sie etwas näher zusammen und er legte den Arm um sie. Gerade als sie unschuldig diesen stillen Moment auskosten wollte, fuhr Duncan herum und presste angewidert einen Namen hervor..’Madeleine’.

Miss Brune war wohl spazieren gewesen oder auf der Suche nach Ally und schien überrascht und wenig erfreut über das, was sich da zwischen Duncan und Ally anzubahnen schien. Sie machte ein paar unqualifizierte Kommentare, Duncan und sie gifteten sich an und Ally bestellte sie schleunigst in den Club um das Gespräch zu führen. Ally riss sich widerwillig von Duncan los, aber nicht doch ohne ihm einen unschuldigen Abschiedskuss auf die Wange zu geben.

Im Club angekommen, winkte Madeleine sie zu sich an einen der hintersten Ecken. Sie wollte wissen wofür Mary Ally bezahlt hatte, was Mary zumindest behauptete. Ally stritt es ab, egal wie gewitzt Madeleine sein wollte. Sie erfuhr rein garnichts von ihr. Beide Frauen schenkten sich in diesem verbalen Schlagabtausch nichts und so bekam Madeleine nichts, was sie hätte gegen Ally verwenden können.

Nach weiterem Hin und Her ging Ally dann auch erhobenen Hauptes aus dem Club und ohne Umweg direkt nach Hause. Ihre Gedanken schwirrten um Duncan, Madeleine, Mary, Don Kendrone und ihre eigene Rolle bei all dem. Nun galt es weiterhin..Mary aus dem Weg gehen.

Advertisements

14 responses to “Chicago: Schlagabtausch

  1. Ich hoffe ja nicht, dass du mit Monster die Vampire meinst, ich glaube dann wären die übel eingeschnappt (bis auf ein paar sehr empfindliche), wenn man sie mit Gozilla oder dem Spagettimonster auf eine Stufe stellen würde 😀

    • Ein Vampir ist nicht selten selbst davon überzeugt ein Monster zu sein. Meine Toreador Dame Jade (wie der stein gesprochen, darauf besteht sie) wollte immer lieber sich unter die Menschen mischen, das innere Tier verbergen.

  2. Echt? Sowas tun die? Hm, wäre es da nicht mal langsam an der Zeit mal einen guten Psychologen aufzusuchen? ^^

  3. *räusper* also monströs sind wir doch wirklich nicht , immerhin bin ich zumindest denn grundsätzen und regeln der camarilla treu , laut denn traditionen. Wortwörtlich ganz nahe bei denn sterblichen wahrend die Masquerade. Monster * pfff* sicherlich bei den Iren sind welche…na wartet bis der alte prinz seines Amtes doch walten will * sich schüttelt , verdammt es war mein revier und nun taucht er wieder auf * grins soviel dazu. aber kommt schon ich bin doch ein liebenswürdiges miststück …wenigstens n bis(s)chen

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s