Masken

Obwohl ich Halloween nicht gefeiert habe, hatte ich natürlich ein nettes elegantes Maskenball-Outfit zusammen gestellt, weil mir danach war und ich die Maske im Inventar gefunden habe. Schick oder?

Im RP hakte und klemmte es in letzter Zeit leider. Utopia Streets gibt es nicht mehr, weil die finanziellen Mittel nicht mehr gegeben waren. Komischer Weise waren die Owner nicht so traurig darüber, wie man es erwartet hätte oder sie haben es gut überspielt. Die meisten RPler sind zurück nach Central City, aber danach stand mir nicht der Sinn.

Unser Sektor 7 hat auch zwei harte Wochen hinter sich gebracht, eine massive Flaute wo irgendwie keiner so Recht Lust hatte und erst gestern Abend gab es wieder richtig Action als unsere Heidi zurück gekehrt ist. *g* Dennoch habe ich beschlossen, das bald das Konzept überarbeitet wird und wir es optisch ansprechender gestalten werden. Wir brauchen eine engere Spielfläche, da alles momentan sehr weitläufig ist und ich möchte ein Element mit einbringen, das mir von Anfang an vorschwebte.

Momentan plagt mich eine innere Unruhe, der leider leider meine Freunde nur all zu oft zum Opfer fallen. Da sieht man, wie stark die Bande zwischen mir und meinen Freunden sind, wenn ich sehe, das sie trotz meiner Unleidlichkeit weiterhin zu mir stehen. Wirklich erstaunlich, weil ich mich selbst kaum aushalte. *g*

Also nun zum Titel des Posts. Masken.

Ich glaube, das weniger Menschen als gedacht in SL wirklich eine Maske tragen. Viele hören spätestens dann auf, eine Maske zu tragen, sobald sie emotional berührt werden. Ob es nun um finanzielle Dinge geht oder die aller intensivsten Dramen entstehen. Ich selbst schätze Ehrlichkeit und auch, wenn oft schmerzhaft, die Offenheit der Menschen um mich herum mehr als ein aufgesetztes Lächeln in Form eines verkümmerten Smilies.

Leider gibt es immer noch Menschen, die nichts damit anfangen können, SL als ein einziges Spiel sehen und versuchen jemand anderes zu sein in der Welt der Pixel. Aber schaffen sie es wirklich? Nein. Irgendwann geschieht das unausweichliche und sie werden schwach. Sie brechen zusammen und ihre perfekte Welt stürzt ein. Eine Maske schützt vor dem Schmerz nicht, sie hindert eher daran, frei zu sein und sich auch so zu fühlen.

Trotz all der Rollenspiele, die ich in SL erlebt habe, eine Teil von mir ist in jeder Charaktere, ein Teil von mir weint mit wenn ich sterbe oder jemanden verliere. Könnte ich etwas spielen, das nicht mal ansatzweise ich ist? Nun, die Frage stelle ich mir oft, wundere mich über die falsche Einschätzung mir gegenüber von anderen. Wie kann es sein, das sie nicht sehen, was ich bin?

Schwere Fragen zu später Stunde. Und doch, ich stelle sie mir in letzter Zeit oft. Dennoch spüre ich, es geht bergauf. Unser RP, meine Laune. Alles wird schon wieder und dann, ja dann wird man wieder mein zufrieden strahlendes Lächeln sehen und wissen, das es echt ist.

In dem Sinne…

Gute Nacht und bleibt Euch selbst treu.

Nebs

Advertisements

One response to “Masken

  1. Pingback: heidi und ragnarök / eschaton die elfte « cuberia

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s